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Bundesnetzagentur: Liquid will sich Platz als Mobilfunkbetreiber einklagen

Die nächste Frequenzauktion der Bundesnetzagentur schließt Neueinsteiger im Mobilfunkmarkt aus und ist nach Ansicht von Liquid Broadband klar rechtswidrig. Damit würde die Vorherrschaft von Telekom, Vodafone und Telefónica zum Schaden der Nutzer abgesichert, erklärt das Unternehmen.

Artikel veröffentlicht am ,
Netstations
Netstations (Bild: Liquid Broadband)

Liquid Broadband hat gegen das von der Bundesnetzagentur festgelegte Vergabeverfahren für die Versteigerung der 700-MHz-Frequenzen für schnelles Internet per Mobilfunk Klage erhoben. Das gab das Unternehmen am 5. März bekannt. Das Verfahren schließe Neueinsteiger im Mobilfunkmarkt faktisch aus und sei klar rechtswidrig.

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"Es erlaubt den etablierten Mobilfunknetzbetreibern, sich vom Wettbewerb im Markt freizukaufen und beschränkt somit den Mobilfunkmarkt - zum Schaden der Verbraucher - auf das aus Telekom, Vodafone und Telefónica bestehende Oligopol", erklärte Liquid Broadband.

Laut Beschluss der Bundesnetzagentur müssen die Netzbetreiber nach Zuteilung der Frequenzen innerhalb von drei Jahren deutschlandweit 98 Prozent der Haushalte mit mobilem Breitband versorgen. Johanna Lange von Liquid Broadband sagte Golem.de: "Das Problem entsteht durch eine Gleichbehandlung ungleicher Marktteilnehmer im Vergabeverfahren. Dieses sieht vor, dass Neueinsteiger und etablierte Anbieter gegeneinander bieten müssen."

4G-Netz aus Netstations

Liquid Broadband will ein neuer, vierter Mobilfunkbetreiber in Deutschland werden. Im Vordergrund der Netztopologie stehen Netstations, kleine Funkstationen (eNodeB), die ein 4G-Netz (LTE) aufbauen. Sie können in Privathaushalten, öffentlichen Gebäuden und Unternehmen aufgestellt werden und sollen die Mobilfunkversorgung im Umkreis mehrerer hundert Meter gewährleisten. Ergänzend würden Makro-Funkzellen für eine bundesweite Netzabdeckung auch außerhalb von Ballungsgebieten sorgen.

Netstations sollen eine Reichweite von 500 Metern haben. Im Vergleich zu herkömmlichen Mobilfunkstationen ist das äußerst wenig: Bisherige Anlagen haben eine Reichweite von bis zu 15 Kilometern.

Dieses neuartige Mobilfunknetzkonzept erlaube die Beteiligung von Bürgern, Unternehmen und Kommunen am Netzausbau und stelle "einen zügigen Aufbau eines besonders leistungsfähigen und effizienten LTE-Netzes sicher". Zudem könnten Interessierte den Breitbandausbau in ihrer unmittelbaren Umgebung selbst vorantreiben.



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Djinto 06. Mär 2015

" Allerdings gibt es in D einfach wahnsinnig viel Fläche, die quasi leer ist" Da die...

plutoniumsulfat 06. Mär 2015

Das bringt aber weniger Geld.

pandarino 06. Mär 2015

Werden Neueinsteiger ausgeschlossen, oder müssen sie mit den etablierten Anbietern...

matok 06. Mär 2015

Mit dem Unterschied, dass die Mikrowelle nicht 24/7 läuft, sondern bestenfalls ein paar...


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