• IT-Karriere:
  • Services:

Bundesnetzagentur: Wohl doch keine lokalen 5G-Netze für Stadtnetzbetreiber

Die Bundesnetzagentur ermöglicht eigene 5G-Netze für die Industrie, nicht aber für lokale Glasfasernetzbetreiber. Vodafone hat das kritisiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Campusnetz für die Industrie: Telekom und Osram
Campusnetz für die Industrie: Telekom und Osram (Bild: Deutsche Telekom)

Die Bundesnetzagentur hat die Rahmenbedingungen für lokale 5G-Anwendungen veröffentlicht. Danach können Industriebetriebe den Bereich von 3.700 MHz bis 3.800 MHz nutzen, nicht aber lokale Glasfasernetzbetreiber wie Wilhelm.tel oder Netcologne.

Stellenmarkt
  1. Vorwerk Services GmbH, Wuppertal
  2. Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz, Koblenz, Mainz, Trier

Behördensprecher Fiete Wulff sagte am 11. März 2019: "Die Antragsberechtigung kann sich aus dem Eigentum an dem Grundstück sowie aus einem sonstigen Nutzungsrecht wie Miete, Pacht oder Beauftragung ergeben. Ermöglicht werden sollen innerbetriebliche Anwendungen, keine Angebote für die Öffentlichkeit." Die Frequenzen werden nicht versteigert, sondern interessierten Parteien auf Antrag zugeteilt. Damit haben die großen Mobilfunkbetreiber in dem Bereich ihre Forderungen teilweise durchgesetzt. Deutsche Telekom, Telefónica und Vodafone wollten lokale und regionale 5G-Netze verhindern und üben hier starken Einfluss auf die Bundesnetzagentur und die Regierung aus.

Diese Frequenzen könnten für die Industrieautomation, Industrie 4.0, aber auch für die Land- und Forstwirtschaft eingesetzt werden. Ziel sei es laut Bundesnetzagentur, dass diese Bereiche ebenfalls von 5G-Anwendungen profitieren könnten. Das Antragsverfahren soll in der zweiten Jahreshälfte 2019 beginnen.

Audi arbeitet mit Ericsson

Audi testet mögliche Industrieanwendungen der nächsten Mobilfunkgeneration mit dem Ausrüster Ericsson bereits in seinem Production Lab in Gaimersheim bei Ingolstadt. "Wir werden eine Industrie-Lizenz beantragen und ein werkinternes 5G-Netz aufbauen", kündigt Arjen Kreis, bei Audi Leiter der Automatisierungstechnik Karosseriebau, im Spiegel an.

Der Chef von Vodafone Deutschland, Hannes Ametsreiter, kritisierte laut Spiegel am vergangenen Wochenende die geplante Frequenzzuteilung an bislang branchenfremde Unternehmen - zumal diese auf Antrag und ohne Auktion vergeben werden. Die geplante Vergabe der lokalen Frequenzen machten "Investitionen für uns weniger attraktiv, kalkulierbar und zukunftsfähig". Womöglich entstünden den Netzbetreibern dadurch sogar neue Wettbewerber jenseits der Werksgelände: "Das Gegenteil von dem passiert, was uns immer versprochen wurde: Denn die Campus-Netzbetreiber dürfen nach aktuellem Stand sogar Dienste außerhalb ihrer Gelände für Dritte anbieten."

Siemens, Volkswagen, Daimler und BASF wollen sich um regionale Frequenzen bemühen, berichtete Reuters unter Berufung auf eine eigene Umfrage. Auch Bosch erwägt den Aufbau eigener 5G-Netze.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Acer CB342CKsmiiphzx 34-Zoll-LED UWQHD IPS FreeSync HDR 75Hz für 279,97€ (Deal des...
  2. 470,37€ (Vergleichspreis 497,19€)
  3. 119,90€ (Bestpreis!)

JensBerlin 12. Mär 2019

Interessant ist doch, dass es die Auswahl gibt/geben wird - eine Firma kann für ihre...


Folgen Sie uns
       


Mobilfunk: UMTS-Versteigerungstaktik wird mit Nobelpreis ausgezeichnet
Mobilfunk
UMTS-Versteigerungstaktik wird mit Nobelpreis ausgezeichnet

Sie haben Deutschland zum Mobilfunk-Entwicklungsland gemacht und wurden heute mit dem Nobelpreis ausgezeichnet: die Auktionstheorien von Paul R. Milgrom und Robert B. Wilson.
Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Coronakrise Deutsche Urlaubsregionen verzeichnen starke Mobilfunknutzung
  2. LTE Telekom benennt weitere Gewinner von "Wir jagen Funklöcher"
  3. Mobilfunk Rufnummernportierung darf maximal 7 Euro kosten

Shifoo: Golem.de startet Betatest seiner Karriere-Coaching-Plattform
Shifoo
Golem.de startet Betatest seiner Karriere-Coaching-Plattform

Beratung, die IT-Profis in Job & Karriere effizient und individuell unterstützt: Golem.de startet die Video-Coaching-Plattform Shifoo. Hilf uns in der Betaphase, sie für dich perfekt zu machen, und profitiere vom exklusiven Angebot!

  1. Stellenanzeige Golem.de sucht Verstärkung für die Redaktion
  2. Stellenanzeige Golem.de sucht CvD (m/w/d)
  3. In eigener Sache Die 24-kernige Golem Workstation ist da

Mafia Definitive Edition im Test: Ein Remake, das wir nicht ablehnen können
Mafia Definitive Edition im Test
Ein Remake, das wir nicht ablehnen können

Familie ist für immer - nur welche soll es sein? In Mafia Definitive Edition finden wir die Antwort erneut heraus, anders und doch grandios.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Mafia Definitive Edition angespielt Don Salieri wäre stolz
  2. Mafia Definitive Edition Ballerei beim Ausflug aufs Land
  3. Definitive Edition Das erste Mafia wird von Grund auf neu erstellt

    •  /