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Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann
Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann (Bild: Bundesnetzagentur)

Bundesnetzagentur: Frequenzversteigerung mit 5 Milliarden Euro beendet

Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann
Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann (Bild: Bundesnetzagentur)

Mit Einnahmen von 5 Milliarden Euro geht heute die Frequenzversteigerung der Bundesnetzagentur zu Ende. Vodafone hat am meisten gezahlt.

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Nach 16 Auktionstagen und 181 Runden ist die Versteigerung von Frequenzen für mobiles Breitband in Mainz zu Ende gegangen. Das gab die Bundesnetzagentur am 19. Juni 2015 bekannt. "Alle drei Unternehmen, Telefónica Deutschland, Telekom Deutschland und Vodafone, waren erfolgreich und konnten Frequenzen entsprechend ihrer Geschäftsmodelle ersteigern", erklärte die Regierungsbehörde. Die Versteigerung brachte 5 Milliarden Euro ein.

Für die Nutzungsrechte zahlt die Telefónica 1,2 Milliarden Euro, die Deutsche Telekom 1,8 Milliarden Euro und Vodafone 2,1 Milliarden Euro. Die Auktionserlöse gehen an die Bundesregierung, die den Großteil der Einnahmen für die Förderung des Breitbandausbaus ausgeben wird.

Wofür das Spektrum verwandt wird

Versteigert wurden Frequenzen in den Bereichen bei 700 MHz, 900 MHz und 1.800 MHz sowie im Bereich bei 1,5 GHz. Die Telefónica habe zwei gepaarte Blöcke im 700-MHz-Bereich, zwei gepaarte Blöcke bei 900 MHz sowie zwei gepaarte Blöcke im 1,8-GHz-Bereich ersteigert. Mit den Spektren 700 MHz und 1,8 GHz werde die LTE-Versorgung in Großstädten und auf dem Land verdichtet, erklärte das Unternehmen. Das Spektrum bei 700 MHz aus der Digitalen Dividende 2 ergänze im ländlichen Breitbandausbau die Frequenzen bei 800 MHz, die das Unternehmen 2010 erworben hat.

Die ersteigerten Blöcke im 1.800-MHz-Bereich ermöglichten es dem spanischen Konzern, ein "leistungsfähigeres Hochgeschwindigkeitsnetz aufzubauen und die Kapazität des Netzes" zu erweitern. Dies würde den Kunden "deutlich höhere LTE-Geschwindigkeiten" bringen. Die Blöcke im 900-MHz-Bereich stellten auch künftig den Betrieb des bundesweiten GSM-Netzes für Sprache, SMS und schmalbandige Internetverbindungen sicher.

Die Telekom habe sich erfolgreich an der deutschen Frequenzversteigerung beteiligt und sich 100 MHz von insgesamt 270 MHz an Spektrum gesichert. "Wir sind mit dem Ausgang der Auktion zufrieden", betonte Niek Jan van Damme, Chef der Telekom Deutschland.

"Wir haben in dieser Auktion ein sehr gutes Ergebnis erzielt und konnten nicht nur die meisten, sondern vor allem sehr wertvolle Frequenzen für uns sichern", sagte Jens Schulte-Bockum, der scheidende Chef von Vodafone Deutschland.


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wire-less 21. Jun 2015

Nein. Hauptförderempfänger ist die Telekom. D.h. dem einen wird genommen, dem anderen...

Moe479 20. Jun 2015

wobei man, das nit auf die frequenzversteigerung zurückführen kann würd entsprechd viele...

Prinzeumel 19. Jun 2015

Hätte doch jedem klar sein sollen das dvb-t ein rohrkrepierer wird. Hab nie verstanden...

derdiedas 19. Jun 2015

Habe ich mit 100Mbit Anschluss nicht :o) Duck und weg ddd

Anonymer Nutzer 19. Jun 2015

Der Puente? http://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/europaeischer...



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