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Bundesnetzagentur: Frequenzen für 5G werden erst 2019 versteigert

Die Versteigerung der Frequenzen für 5G wird von 2018 auf kommendes Jahr verschoben. "So verlieren wir ein Dreivierteljahr beim Rollout von 5G", hieß es in Regierungskreisen.

Artikel veröffentlicht am ,
Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur
Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur (Bild: Bundesnetzagentur)

Die Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G werden erst im ersten Quartal 2019 versteigert. Das geht aus dem Zeitplan der Bundesnetzagentur hervor, der dem Handelsblatt vorliegt. Er wurde am gestrigen Montag im Beirat der Agentur vorgestellt. Der Beiratsvorsitzende Joachim Pfeiffer (CDU) bestätigte dem Handelsblatt: "Die Auktion kann im Frühjahr 2019 durchgeführt werden." Ursprünglich sollten die Frequenzen schon in diesem Jahr versteigert werden.

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"Ich bin nicht der Weihnachtsmann, der die Frequenzen verteilt", sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, am 21. März 2018 zu Forderungen nach einer schnellen 5G-Versteigerung. "Ich muss das später vor Gerichten verteidigen", fügte er hinzu. Es gebe eine Vielzahl von Unternehmen, die Frequenzen wollten, das seien nicht nur die drei Mobilfunkbetreiber. Wie Golem.de aus informierten Kreisen erfahren hatte, machen Automobilkonzerne und Siemens hier erheblichen Druck. Auch Stadtnetzbetreiber Wilhelm.tel hat Pläne für ein eigenes 5G-Netz. Geschäftsführer Theo Weirich erklärte, er wolle allein oder mit einem Partner mitmachen. Wilhelm.tel aus Norderstedt im Süden von Schleswig-Holstein ist mit Willy.tel in Hamburg partnerschaftlich verbunden. Im Großraum Hamburg werden rund 400.000 Haushalte versorgt.

5G-Mobilfunkgipfel im Juli

Laut Handelsblatt ist der Hintergrund für die Verzögerung ein Streit zwischen dem Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und der Bundesnetzagentur über die Auflagen, die Netzbetreiber erfüllen müssen. So fordert die CSU eine flächendeckende Versorgung. Scheuer will mit einem Mobilfunkgipfel im Juli "eine Bedienungsanleitung erstellen, mit der wir eine möglichst weitgehende Versorgung garantieren", wie er dem Handelsblatt sagte. Die Bundesnetzagentur spricht von wirtschaftlich realistischen Auflagen.

In Regierungskreisen hieß es aufgrund der Verzögerung: "So verlieren wir ein Dreivierteljahr beim Rollout von 5G." Die große Koalition hat das Ziel, dass Deutschland als eine der ersten Nationen weltweit ein 5G-Netz aufbaut.



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wire-less 16. Mai 2018

Ja. Das würde auch kleinen Anbietern die Chance geben in die Bresche zu springen und...

wire-less 16. Mai 2018

Ist halt so das es nur 3 Große Anbieter gibt. Kleine Lokale haben keine Chance weil sie...

wire-less 15. Mai 2018

Es dauert 'eh noch bis die Hardware so weit ist. O2 hat 'schon Frequenzen in 3.5 und...


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