Abo
  • Services:
Anzeige
Glasfaser einblasen
Glasfaser einblasen (Bild: Ewe Tel)

Bundesnetzagentur: Festnetz trotz EU-Vorgabe weiter regulieren

Die Bundesnetzagentur lehnt einen Vorstoß der EU-Kommission, wichtige Festnetzbereiche aus der Regulierung zu entlassen, erst einmal ab. Dabei beruft die Behörde sich auf geltendes Recht.

Anzeige

Die Bundesnetzagentur sieht weiter Bedarf zur Regulierung in zwei Festnetzbereichen, die die EU-Kommission aus der staatlichen Marktlenkung herausnehmen will. Das erklärte ein Sprecher der Behörde Golem.de auf Anfrage. Die Europäische Kommission hat in der vergangenen Woche den Beschluss veröffentlicht, die Regulierung für Festnetzbetreiber stark einzuschränken.

Laut Bundesnetzagentur ging es der EU um ein Ende der Vorabregulierung bei Festnetzanschlüssen und beim Verbindungsaufbau im öffentlichen Festnetz. Der Sprecher erklärte: "Dies bedeutet, dass zukünftig eine Regulierungsbedürftigkeit dieser Märkte nicht mehr von vornherein vermutet wird. Sollte allerdings eine Regulierungsbedürftigkeit nach den gesetzlichen Vorschriften des Telekommunikationsgesetzes (TKG) festgestellt werden, können auch diese Märkte weiterhin reguliert werden. Derzeit unterliegen beide Märkte noch der Regulierung. Dies wird in dem gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum zu überprüfen sein." Die nationalen Regulierungsbehörden haben für die Umsetzung bis zu drei Jahre Zeit.

Für diese Märkte gelte nach wie vor die Vermutung der Regulierungsbedürftigkeit: "Die genaue Marktabgrenzung und eine etwaige tatsächliche Regulierungsbedürftigkeit dieser Märkte kann abschließend nur im Rahmen konkreter Marktanalyseverfahren festgestellt werden", so der Sprecher.

Die EU-Kommission argumentiert, die Zahl der Telefonanrufe aus dem Festnetz sei zurückgegangen, da mehr VoIP und Mobiltelefone genutzt würden, aber auch auf alternative Anbieter zurückgegriffen werde. Außerdem könnten Kunden, die das Festnetz nutzten, den Zugang über herkömmliches Telefonnetz, Glasfasernetz und TV-Kabelnetz von unterschiedlichen Betreibern erhalten, die Breitband- und Sprachdienste über entbündelte Teilnehmeranschlüsse anböten. Dadurch habe sich der Wettbewerb erhöht.


eye home zur Startseite
Mixermachine 13. Okt 2014

Entschuldigt meine Unwissenheit, aber bringt diese neue Regelung zur nicht-Regelung etwas...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. dSPACE GmbH, Paderborn
  2. Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Erlangen
  3. GEMA International AG, Hamburg, Berlin
  4. ID.on GmbH, Hannover


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1,49€
  2. 17,99€
  3. 42,49€

Folgen Sie uns
       


  1. Core i9-7980XE im Test

    Intel braucht 18 Kerne, um AMD zu schlagen

  2. Bundestagswahl 2017

    Ein Hoffnungsschimmer für die Netzpolitik

  3. iZugar

    220-Grad Fisheye-Objektiv für Micro Four Thirds vorgestellt

  4. PowerVR

    Chinesen kaufen Imagination Technologies

  5. Zukunftsreifen

    Michelin will schwammartiges Rad für fahrerlose Autos bauen

  6. Bundestagswahl 2017

    Union und SPD verlieren, Jamaika-Koalition rückt näher

  7. IFR

    Zahl der verkauften Haushaltsroboter steigt stark an

  8. FTTH

    CDU für Verkauf der Telekom-Aktien

  9. Konkurrenz

    Unitymedia gegen Bürgerprämie für Glasfaser

  10. Arduino MKR GSM und WAN

    Mikrocontroller-Boards überbrücken weite Funkstrecken



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test
Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
  1. Adware Lenovo zahlt Millionenstrafe wegen Superfish
  2. Lenovo Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust
  3. Lenovo Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Smartphone Apple könnte iPhone X verspätet ausliefern
  2. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  3. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro

  1. Re: Das Problem mit Jamaika

    emuuu | 10:09

  2. Re: Muhahaha - Herrmann zieht nicht in den...

    jtsvl | 10:08

  3. Re: Bedrucken die das wirklich mit dem KB-Äquivalent?

    katamere | 10:03

  4. Re: Ich frag mich eh, warum sich die CDU in...

    emuuu | 10:03

  5. Nutzen von ECC?

    spambox | 10:03


  1. 09:01

  2. 07:52

  3. 07:33

  4. 07:25

  5. 07:17

  6. 19:04

  7. 15:18

  8. 13:34


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel