Bundesnetzagentur: Deutschland bleibt DSL- und Kabelnetzland

Trotz des Anstiegs bei Glasfaser sind DSL und Kabel weiterhin führend. Das Kabelnetz wächst deutlich schwächer.

Artikel veröffentlicht am ,
Gebäude der Bundesnetzagentur
Gebäude der Bundesnetzagentur (Bild: Bundesnetzagentur)

Mit einem Anteil von rund 69 Prozent (25,4 Millionen) basiert der Großteil der Internetanschlüsse weiterhin auf unterschiedlichen DSL-Technologien. Das geht aus dem Jahresbericht der Bundesnetzagentur hervor, der am 3. Juni 2022 vorgelegt wurde. Alle anderen Anschlussarten - insgesamt etwa 11,5 Millionen - seien zumeist auf Basis von HFC-Netzen (rund 8,8 Millionen) realisiert, heißt es weiter.

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Von den genutzten DSL-Anschlüsse entfielen demnach circa 13,9 Millionen auf direkte Endkunden der Deutschen Telekom sowie etwa 11,5 Millionen auf Wettbewerber (45 Prozent). Die VDSL-Technik hat an DSL einen Anteil von rund 70 Prozent.

Die Regulierungsbehörde hat alle Anschlüsse erfasst, die mindestens 144 KBit/s bieten, und bezeichnet diese laut EU-Vorgaben als Breitbandanschlüsse. Tatsächlich nutzten zum Jahresende 2021 noch circa 2,1 Millionen Menschen Anschlüsse mit einer nominellen Datenrate von weniger als 10 MBit/s.

Auf Glasfaserleitungen, die bis in die Wohnung oder ins Gebäude der Kunden reichen (FTTH/FTTB), beruhten etwa 2,6 Millionen Anschlüsse. Weniger als 0,1 Millionen Anschlüsse verteilten sich insgesamt auf funkbasierte Technologien (BWA), Festverbindungen sowie Satellit.

Kabelnetz mit geringerem Kundenzuwachs

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Zum Jahresende 2021 lag die Nutzung der HFC-Infrastruktur bei 8,8 Millionen Anschlüssen, wovon die große Mehrheit von knapp 5,6 Millionen Anschlüssen (64 Prozent) auf bestellte Datenraten ab 100 MBit/s entfielen. Der kontinuierliche Zuwachs der Kunden im Kabelnetz schwächte sich deutlich ab und lag im Jahr 2021 bei nur noch 100.000 Anschlüssen.

Die Verbreitung aktiver Glasfaseranschlüsse (FTTH und FTTB) stieg auf 2,6 Millionen und übertraf den Bestand von Ende 2020 um ca. 600.000. Zum Ende des Jahres 2021 entfielen rund 1,7 Millionen Anschlüsse auf FTTH (65 Prozent) und rund 900.000 auf FTTB (35 Prozent). Die Zahl der mit FTTH/FTTB versorgten beziehungsweise unmittelbar erreichbaren Kunden (Homes Passed) erhöhte sich auf 8,9 Millionen, ein Anstieg von 2,2 Millionen.

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Faksimile 20. Jul 2022

Und wir alle bekommen es ja von unseren (vormaligen) Arbeitgebern immer wieder...

Faksimile 20. Jul 2022

Sie könnte aber technisch mehr. Da liegt es am Provider. Habe ich letztens in einem...

blitzbirne 05. Jun 2022

Kann mich gar nicht mehr erinnern wie viele Jahre ich regelmäßig bei den Telekomikern...

Oktavian 03. Jun 2022

Das zahlen üblicherweise die Eigentümer direkt. Das häufig genug auch. Bei den...



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