Bundesnetzagentur: Deutlich mehr Verbraucher beschweren sich wegen Paket-Ärgers

Die Bundesnetzagentur hat über 1.500 Anträge erhalten. Hintergrund ist ein Schlichtungsverfahren für Post- und Paketdienstleister.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Das Paket und wohin es geht
Das Paket und wohin es geht (Bild: Verbraucherzentrale NRW)

Wegen verlorener Pakete oder falsch eingeworfener Briefe wenden sich deutlich mehr Verbraucher an die Bundesnetzagentur. Bis Mitte Mai seien 1.512 Anträge auf Schlichtungsverfahren zwischen Verbrauchern und Dienstleistern eingegangen, teilte die Bonner Behörde auf Anfrage mit. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es nur 680 Anträge und im ganzen Jahr 2020 nur 1.861.

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Aus den Zahlen ist aber nicht eindeutig abzulesen, dass der Unmut unter Verbrauchern zugenommen hat. Hauptgrund dürfte vielmehr sein, dass seit Mitte März alle Post- und Paketdienstleister an dem Schlichtungsverfahren teilnehmen müssen.

Vorher war dies freiwillig, die meisten Firmen lehnten die Teilnahme ab. Daher war die Motivation von Verbrauchern gering, es bei der Behörde überhaupt zu versuchen. Eine höhere Bekanntheit der Beschwerdemöglichkeit sowie die mit dem Online-Boom steigenden Paketmengen könnten weitere Gründe sein, die zu dem Zuwachs der Verfahrensanträge geführt haben.

Onlinehändler nicht betroffen

Es geht vor allem um den Verlust von Sendungen oder um Schäden daran. In den allermeisten Fällen sind es Pakete, der Anteil von Einschreiben und gewöhnlichen Briefen ist gering. Die Schlichtungsverfahren beschäftigen sich mit Sendungen, die am Schalter oder an einer Paketstation aufgegeben werden.

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Um Pakete, die von Onlinehändlern kommen, geht es nicht. Denn hierbei trägt ohnehin der Verkäufer das Risiko von Schäden beim Versand - der "Gefahrübergang", so der Fachbegriff, erfolgt erst an der Haustür.

DHL und andere Versender wie Hermes, UPS oder DPD haben seit dem vergangenen Jahr erhebliche Fortschritte bei der Zustellung von Onlinebestellungen gemacht. So können Haushalte mit einem Haus mit Garten dort eine Ablage für die Pakete auswählen. Amazon hat für diese Zustellungsart sogar einen Service mit Foto des Ablagebereiches entwickelt. Die Zusteller können zudem bewertet werden.

Man kann auch kurzfristig Nachbarn auswählen, die die Paketsendung entgegennehmen. Wer sich per App oder im Web registriert, bekommt Sendungen zuvor angekündigt und kann bei Abwesenheit schnell reagieren.

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