• IT-Karriere:
  • Services:

Bundesnetzagentur: CDU fordert Sanktionen gegen Netzbetreiber

Laut der Vizechefin der CDU/CSU-Fraktion soll die Aufsichtsbehörde durchgreifen.

Artikel veröffentlicht am ,
Unionsfraktionsvize Nadine Schön (CDU)
Unionsfraktionsvize Nadine Schön (CDU) (Bild: Tobias Koch)

Die Bundesnetzagentur soll Sanktionen gegen die Netzbetreiber aussprechen, die die 4G-Versorgungsauflagen aus der Frequenzversteigerung im Jahr 2015 noch nicht erfüllt haben. Das erklärte Unionsfraktionsvize Nadine Schön (CDU) am 15. April 2020. "Verstöße gegen die Versorgungsauflagen sind kein Kavaliersdelikt. Wenn wir die Ziele unserer Mobilfunkstrategie erreichen wollen, dann müssen die Mobilfunknetzbetreiber die Auflagen erfüllen. Deshalb muss die Bundesnetzagentur nun die Sanktionsmöglichkeiten nutzen, die wir ihr zur Verfügung gestellt haben." Dazu gehöre auch das Verhängen von Bußgeldern gegen die Unternehmen.

Stellenmarkt
  1. IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
  2. Stadtwerke Köln GmbH, Köln

Auch wenn es in einzelnen Bundesländern deutliche Fortschritte gebe, erfülle vor allem entlang der Bundesautobahnen und ICE-Strecken keines der Unternehmen die Versorgungsauflagen. Netzbetreiber und Staat müssten gemeinsam den Ausbau im ländlichen Raum und an den Verkehrswegen schneller vorantreiben. Es gelte, die weißen Flecken schnell zu schließen. "Unternehmen müssen besser kooperieren. Die Bundesregierung muss die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft zügig auf den Weg bringen", betonte Schön.

Alle drei Mobilfunknetzbetreiber erhielten lediglich eine Frist zur Nachbesserung der verfehlten Versorgungsauflagen, erklärte die Bundesnetzagentur am 14. April. Die Behörde hat die Unternehmen aufgefordert, die Auflagen spätestens bis 31. Dezember 2020 vollständig zu erfüllen. Hierbei wurden demnach auch Teilfristen für Meilensteine im Juni und September gesetzt.

Die Bundesnetzagentur machte in der Zuteilung der im Jahr 2015 versteigerten Frequenzen die Auflage, dass ab Beginn des Jahres 2020 98 Prozent der Haushalte bundesweit und 97 Prozent der Haushalte je Bundesland mit einer Mindestdatenrate von 50 MBit/s pro Antennensektor zu versorgen sind. Die Hauptverkehrswege sind vollständig zu versorgen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (bis zu 30 Euro sparen, mit Rabattcode "POWERMONDAY20")
  2. (u. a. Wireless Desktop 3050 schwarz Tastatur/Maus-Set für 34,99€, Pro Intelli Mouse für 32...
  3. (u. a. Ghost Recon: Breakpoint für 13,99€, Metro: Exodus für 15,99€, Dying Light: The...
  4. (u. a. Gaming-Monitore, LG- & Sony-TVs, Xiaomi-Smartphones, Bosch Professional uvm. zu Bestpreisen)

bplhkp 17. Apr 2020

Aber man braucht keine alteingesessenen Landwirte enteignen, damit sich ausländische...


Folgen Sie uns
       


iPhone 12 und iPhone 12 Pro - Fazit

Beim iPhone 12 und 12 Pro hat sich Apple vom bisherigen Design verabschiedet - im Test überzeugen Verarbeitung, Kamera und Display.

iPhone 12 und iPhone 12 Pro - Fazit Video aufrufen
Futuristische Schwebebahn im Testbetrieb: Verkehrsmittel der Zukunft für die dritte Dimension
Futuristische Schwebebahn im Testbetrieb
Verkehrsmittel der Zukunft für die dritte Dimension

Eine Schwebebahn für die Stadt, die jeden Passagier zum Wunschziel bringt - bequem, grün, ohne Stau und vielleicht sogar kostenlos. Ist das realistisch?
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. ÖPNV Infraserv Höchst baut Wasserstofftankstelle für Züge

Covid-19: So funktioniert die Corona-Vorhersage am FZ Jülich
Covid-19
So funktioniert die Corona-Vorhersage am FZ Jülich

Das Forschungszentrum Jülich hat ein Vorhersagetool für Corona-Neuinfektionen programmiert. Projektleiter Gordon Pipa hat uns erklärt, wie es funktioniert.
Ein Bericht von Boris Mayer

  1. Top 500 Deutscher Supercomputer unter den ersten zehn
  2. Hochleistungsrechner Berlin und sieben weitere Städte bekommen Millionenförderung
  3. Cineca Leonardo Nvidias A100 befeuert 10-Exaflops-AI-Supercomputer

PC-Hardware: Warum Grafikkarten derzeit schlecht lieferbar sind
PC-Hardware
Warum Grafikkarten derzeit schlecht lieferbar sind

Eine RTX 3000 oder eine RX 6000 zu bekommen, ist schwierig: Eine hohe Nachfrage trifft auf Engpässe - ohne Entspannung in Sicht.
Eine Analyse von Marc Sauter

  1. Instinct MI100 AMDs erster CDNA-Beschleuniger ist extrem schnell
  2. Hardware-accelerated GPU Scheduling Besseres VRAM-Management unter Windows 10

    •  /