Abo
  • IT-Karriere:

Bundesnetzagentur: Bestehendes FTTB von Vectoring-Entscheidung nicht betroffen

Es klingt erst einmal abwegig, Vectoring und Super Vectoring den Vorrang vor Fiber To The Buiding (FTTB) zu geben. Die Bundesnetzagentur nennt ihre Gründe und die vielen Ausnahmen beim sogenannten APL/EL-Vertrag.

Artikel veröffentlicht am ,
FTTB und G.Fast
FTTB und G.Fast (Bild: M-net)

Die Bundesnetzagentur will bei der Inhouse-Verkabelung der Deutschen Telekom mit Vectoring Vorrang vor Anbietern von FTTB (Fiber To The Building) und G.fast geben, jedoch mit Einschränkungen. Die Bundesnetzagentur erkenne Bestandsschutz für bereits bestehende Einspeisungen an. So seien alle vor Abschluss eines Vertrages über die gemeinsame Nutzung der Hausverkabelung (APL/EL-Vertrag) bestehenden Endleitungsnutzungen geschützt, sagte Michael Reifenberg, Sprecher der Bundesnetzagentur, Golem.de auf Anfrage.

Stellenmarkt
  1. Stadt Nürtingen, Nürtingen
  2. Allianz Deutschland AG, Stuttgart

Endleitungen, die nach Abschluss des Vertrages auf das Netz des FTTB-Netzbetreibers geschaltet werden, dürften aber "nur so genutzt werden, dass bei der ersten Schaltung bestehende konkrete Produkte der Telekom nicht gestört werden". Die Alternative, nämlich ein genereller Vorrang der FTTB-Technologie, würde zu einem kompletten Ausschluss der Telekom von der Nutzung der Endleitungen führen, deren Eigentümerin sie sei oder für die ihr vom Hauseigentümer ein Nutzungsrecht erteilt worden sei, erklärte Reifenberg. "Dies beträfe im Übrigen nicht nur sie, sondern auch ihre Vorleistungsnachfrager, die Breitbandanschlüsse auf Basis der entbündelten TAL oder Bitstrom realisieren und Endkunden anbieten." Damit würde auch das bestehende, gerichtlich voll bestätigte Vectoring-Regime wieder in Frage gestellt.

Das Übertragungsverfahren G.fast nutzt einen Frequenzbereich für die Signalübertragung, in dem es Überschneidungen mit Vectoring und Super-Vectoring gibt. Aus technischer Sicht sei es systemimmanent, dass es bei der Nutzung der Endleitungen im gleichen Haus durch verschiedene Netzbetreiber und Übertragungssysteme zu einer gegenseitigen Beeinflussung der Bandbreiten kommen könne, erklärte Reifenberg Das sei zwischen den Marktakteuren unstreitig.

Welche Endleitungen sind betroffen?

Die von der Bundesnetzagentur getroffene Entscheidung betreffe zudem ausschließlich Endleitungen im Eigentum der Telekom oder solche, an denen der Hauseigentümer der Telekom das Nutzungsrecht erteilt habe. "Nur über diese Endleitungen besteht eine Funktionsherrschaft der Telekom. Endleitungen, für welche vom Hauseigentümer einem anderen Unternehmen ein exklusives Nutzungsrecht erteilt worden ist, sind nicht von der Entscheidung betroffen. Diese sind nicht Gegenstand des verfahrensgegenständlichen APL/EL-Vertrags", erklärte der Sprecher.

Die Beschlusskammer habe einen möglichen Anpassungsbedarf bei gestiegener Bandbreitennachfrage im Auge und habe daher bereits in der ersten Teilentscheidung darauf hingewiesen, dass die Regelungen gegebenenfalls künftig anzupassen seien, wenn die Bandbreitennachfrage steige, erklärte Reifenberg.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 229,00€
  2. (-78%) 11,00€
  3. 51,95€
  4. (-79%) 12,50€

jhonnydoe 03. Jun 2019

Die vorhandenen Alternativen werden noch lange für große Bevölkerungsteile ausreichend...

Prokopfverbrauch 03. Jun 2019

Heißt das konkret, dass FTTB/H Anschlüsse, bei denen bereits G.Fast läuft, nicht...

Faksimile 01. Jun 2019

Das widerum liegt aber auch in der vertraglichen Gestaltung des Nutzungsvertrages gemä...

Faksimile 01. Jun 2019

Du hättest Dir diese aber, sofern vorhanden, auswählen können. Diese Entscheidung muss...


Folgen Sie uns
       


Acer Predator Thronos ausprobiert (Ifa 2019)

Acer stellt auf der Ifa den doch auffälligen Gaming-Stuhl Predator Thronos aus. Golem.de setzt sich hinein - und möchte am liebsten nicht mehr aussteigen.

Acer Predator Thronos ausprobiert (Ifa 2019) Video aufrufen
Geothermie: Wer auf dem Vulkan wohnt, muss nicht so tief bohren
Geothermie
Wer auf dem Vulkan wohnt, muss nicht so tief bohren

Die hohen Erwartungen haben Geothermie-Kraftwerke bisher nicht erfüllt. Weltweit setzen trotzdem immer mehr Länder auf die Wärme aus der Tiefe - nicht alle haben es dabei leicht.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Nachhaltigkeit Jute im Plastik
  2. Nachhaltigkeit Bauen fürs Klima
  3. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?

Hue Sync: Hue-Effektbeleuchtung dank HDMI-Splitter einfacher nutzbar
Hue Sync
Hue-Effektbeleuchtung dank HDMI-Splitter einfacher nutzbar

Mit Hue Sync können Philips-Hue-Nutzer ihre Lampen passend zu Filmen oder Musik aufleuchten lassen - bisher aber nur recht umständlich über einen PC. Die neue Play HDMI Sync Box ist ein Splitter mit eingebautem Hue-Sync-Controller, an den einfach Konsolen oder Blu-ray-Player angeschlossen werden können.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Signify Kleiner Schalter und Steckdose für Philips Hue
  2. Smart Home Philips-Hue-Leuchtmittel mit Bluetooth
  3. Smart Home Philips Hue mit Außenbewegungsmelder und neuen Außenlampen

HP Pavilion Gaming 15 im Test: Günstig gut gamen
HP Pavilion Gaming 15 im Test
Günstig gut gamen

Mit dem Pavilion Gaming 15 bietet HP für 1.000 Euro ein Spiele-Notebook an, das für aktuelle Titel genügend 1080p-Leistung hat. Auch Bildschirm und Ports taugen, dafür nervt uns die voreingestellte 30-fps-Akku-Drossel.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebooks Asus ROG mit Core i9 und fixen oder farbstarken Displays

    •  /