Abo
  • Services:

Bundeskartellamt: Facebooks Datensammlung ist missbräuchlich

Das Bundeskartellamt hat im Facebook-Verfahren Stellung bezogen. Besonders das unbegrenzte Sammeln von Daten über Drittseiten auch ohne Nutzung des Like-Buttons wird kritisiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook
Facebook (Bild: Dan Kitwood/Getty Images)

Laut Bundeskartellamt ist Facebook marktbeherrschend und das Sammeln und Verwerten von Daten aus Drittquellen ist missbräuchlich. Diese vorläufige Einschätzung im Facebook-Verfahren gab Behördenchef Andreas Mundt am 19. Dezember 2017 bekannt. Missbräuchlich sei, dass das Unternehmen die Nutzung des sozialen Netzwerks davon abhängig mache, unbegrenzt jegliche Art von Nutzerdaten aus Drittquellen zu sammeln und mit dem Facebook-Konto zusammenzuführen.

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Zu diesen Drittseiten gehören den Angaben zufolge konzerneigene Dienste wie Whatsapp oder Instagram, "aber auch Webseiten und Apps anderer Betreiber, auf die Facebook über Schnittstellen zugreifen" kann.

Mehr Steuerungsmöglichkeiten für Verbraucher

Mundt sagte: "Wir sehen vor allem die Datensammlung außerhalb des sozialen Netzwerks von Facebook und ihre Zusammenführung mit dem Facebook-Konto als problematisch an. Mit Hilfe von Schnittstellen fließen auch dann Daten an Facebook und werden dort gesammelt und verwertet, wenn man andere Internetseiten besucht. Dies geschieht sogar schon, wenn man zum Beispiel einen 'Gefällt mir'-Button gar nicht nutzt, aber eine entsprechende Seite aufgerufen hat, in die ein solcher Button eingebettet ist. Dies ist den Nutzern nicht bewusst."

Zu dem Daten-Tracking und der Zusammenführung mit dem Facebook-Konto liegt laut Mundt keine wirksame Einwilligung der Nutzer vor. Das Ausmaß und die Ausgestaltung der Datensammlung verstößt gegen zwingende europäische Datenschutzwertungen.

Aus Sicht der Behörde sind mehr Steuerungsmöglichkeiten für Verbraucher zu fordern, die Facebook zur Verfügung stellen muss, um die Datensammlung wirksam zu begrenzen. Eine abschließende Entscheidung wird es nach Angaben des Bundeskartellamtes nicht vor dem Frühsommer 2018 geben.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

AllDayPiano 20. Dez 2017

Der Seitenbetreiber wird doch wohl wissen, welche SM-Tools er benutzt ;-)

Füchslein 20. Dez 2017

WhattsApp fragt dich jetzt vorher?

Anonymouse 19. Dez 2017

Dann such dir nen Job in leitender Position.


Folgen Sie uns
       


Asus ROG Phone - Fazit

Asus' Gaming-Smartphone ROG Phone zeichnet sich durch eine gute Hardware und vor allem reichlich Zubehör aus. Wie Golem.de im Test herausfinden konnte, sind aber nicht alle Zubehörteile wirklich sinnvoll.

Asus ROG Phone - Fazit Video aufrufen
Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Geforce GTX 1660 Ti soll 1.536 Shader haben
  2. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  3. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor

Nubia Red Magic Mars im Hands On: Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro
Nubia Red Magic Mars im Hands On
Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro

CES 2019 Mit dem Red Magic Mars bringt Nubia ein interessantes und vor allem verhältnismäßig preiswertes Gaming-Smartphone nach Deutschland. Es hat einen Leistungsmodus und Schulter-Sensortasten, die beim Zocken helfen können.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. ATH-ANC900BT Audio Technica zeigt neuen ANC-Kopfhörer
  2. Smart Clock Lenovo setzt bei Echo-Spot-Variante auf Google Assistant
  3. Smart Tab Lenovo zeigt Mischung aus Android-Tablet und Echo Show

Elektroauto: Eine Branche vor der Zerreißprobe
Elektroauto
Eine Branche vor der Zerreißprobe

2019 wird ein spannendes Jahr für die Elektromobilität. Politik und Autoindustrie stehen in diesem Jahr vor Entwicklungen, die über die Zukunft bestimmen. Doch noch ist die Richtung unklar.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Monowheel Z-One One Die Elektro-Vespa auf einem Rad
  2. 2nd Life Ausgemusterte Bus-Akkus speichern jetzt Solarenergie
  3. Weniger Aufwand Elektroautos sollen in Deutschland 114.000 Jobs kosten

    •  /