Abo
  • Services:

Bundeskartellamt: Amazon schafft Preisdiktat für Marketplace ab

Das Bundeskartellamt hat durchgesetzt, dass die sogenannte Preisparität auf Amazons Marketplace abgeschafft wird. Jetzt wird geprüft, ob die Änderungen ausreichen.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon-Lager in Leipzig
Amazon-Lager in Leipzig (Bild: Fabrizio Bensch/Reuters)

Amazon hat dem Bundeskartellamt mitgeteilt, dass die Preisparität auf Amazon Marketplace nicht mehr durchgesetzt wird. Danach müssten Händler bei Amazon den jeweils günstigsten Preis anbieten. Die entsprechenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen seien für einen Teil der Händler bereits geändert worden.

Stellenmarkt
  1. DEUTZ AG, Köln
  2. SD Worx GmbH, Würzburg, Neuss, Lichtentanne, Dreieich, Zwickau

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, sagte: "Das Bundeskartellamt bewertet derzeit, ob die Maßnahmen nach Form, Inhalt und Umfang ausreichen, das Verfahren gegen Amazon insoweit zu erledigen. Hierfür ist unter anderem erforderlich, dass das Unternehmen von der Preisparität endgültig Abstand nimmt und auch nach den Umständen keine Wiederholungsgefahr mehr besteht. All dies ist derzeit noch Gegenstand unserer Prüfung."

Amazon erklärt selbst weiter zur Preisparität, Kunden verließen sich darauf, bei Amazon.de niedrige Preise und günstige Einkaufsbedingungen vorzufinden. "Selbstverständlich steht es Verkäufern frei, die Preise, zu denen sie ihre Produkte über verschiedene Verkaufskanäle anbieten, selbst zu bestimmen. Um Kunden bei Amazon.de das bestmögliche Einkaufserlebnis zu bieten, dürfen Verkäufer, die sich entscheiden, ihre Produkte bei Amazon anzubieten, bei Amazon keinen höheren Preis verlangen als anderswo."

2.400 Händler, die ihre Waren in Amazons Marketplace anbieten, wurden seit Februar 2013 vom Bundeskartellamt befragt. Die Behörde wollte dabei erfahren, wie sich die Preisparitätsklausel für die Händler auswirkt. Die Wettbewerbswächter befürchten durch eine Preisfixierung auf das billigste Angebot bei Amazon nicht nur eine Behinderung für das Wachstum anderer Anbieter. Vielmehr könnte Amazon damit auch die Preise der Waren nach oben treiben, denn die Händler müssen einen Teil des Verkaufspreises an Amazon abführen. "Es besteht die Gefahr, dass hohe Händlergebühren von Amazon durchgesetzt werden und das System so insgesamt zu einem höheren Preisniveau zulasten des Verbrauchers führt, ohne dass er ausreichende Vorteile hiervon hat", erklärte das Kartellamt im Februar 2013.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,99€
  2. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Zitrone 28. Aug 2013

zweischneidiges schwert: amazon bietet für die händler auch einen guten service. wer weis...

yeppi1 28. Aug 2013

Natürlich stimmt das. Es ist exakt das gleiche. Sie durften, wie du schreibst, nicht...


Folgen Sie uns
       


Red Dead Redemption in 4K - Grafikvergleich

Wir haben Red Dead Redemption in 4K auf der Xbox One X angespielt und zeigen unseren Grafikvergleich mit der Originalfassung.

Red Dead Redemption in 4K - Grafikvergleich Video aufrufen
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
  2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

Mobilfunk: Was 5G im Bereich Security bringt
Mobilfunk
Was 5G im Bereich Security bringt

In 5G-Netzwerken werden Sim-Karten für einige Anwendungsbereiche optional, das Roaming wird für Netzbetreiber nachvollziehbarer und sicherer. Außerdem verschwinden die alten Signalisierungsprotokolle. Golem.de hat mit einem Experten über Sicherheitsmaßnahmen im kommenden 5G-Netzwerk gesprochen.
Von Hauke Gierow

  1. IMSI Privacy 5G macht IMSI-Catcher wertlos
  2. DAB+ Radiosender hoffen auf 5G als Übertragungsweg
  3. Netzbetreiber 5G kommt endlich in die Umsetzungsphase

Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


      •  /