Bundesinnenministerium: Neues Online-Bürgerportal kostet 500 Millionen Euro

Die gesamte deutsche Verwaltung soll digitalisiert werden und in ein Portal kommen. Und alles soll mit drei Klicks erreichbar sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Online-Bürgerportal
Das Online-Bürgerportal (Bild: Bundesinnenministerium)

Das Bundesinnenministerium will bis zum Jahr 2022 eine Summe von 500 Millionen Euro für das neue Online-Bürgerportal ausgeben. Das berichtet die Wirtschaftswoche unter Berufung auf das Ministerium. Einige hundert der rund 5.500 deutschen Verwaltungsverfahren sollen in den nächsten Jahren digitalisiert werden. Damit würden die Bürgerämter und die Bürger entlastet.

Stellenmarkt
  1. IT Security Penetration Tester (m/w/d)
    Vorwerk Services GmbH, Wuppertal, Düsseldorf
  2. IT-Systemadministrator (m/w/d) für Software-Paketierung & -Verteilung
    Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen
Detailsuche

"Innerhalb der nächsten fünf Jahre wollen wir die gesamte deutsche Verwaltung digitalisieren - für Bürger und Unternehmen", sagte Ernst Bürger, zuständiger Projektleiter im Bundesinnenministerium der Wirtschaftswoche.

Im Bundesinnenministerium wird bereits seit Monaten daran gearbeitet. Noch im August des Jahres 2017 soll eine Beta-Version des Portals online gehen. "Das ist ein riesiges Unterfangen", erklärte Bürger.

"Egal, wo sich der Bürger einloggt - er wird bei jedem Portal Zugriff auf alle Leistungen der deutschen Verwaltung bekommen", sagte Bürger.

Viele Verwaltungsleistungen von Bund, Ländern und Kommunen online anbieten

Golem Karrierewelt
  1. Go für Einsteiger: virtueller Zwei-Tages-Workshop
    25./26.07.2022, Virtuell
  2. LPI DevOps Tools Engineer – Prüfungsvorbereitung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    21./22.07.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Im Dezember 2016 hatte das Bundesinnenministerium erklärt, in 5 Jahren möglichst viele Verwaltungsleistungen von Bund, Ländern und Kommunen online anzubieten. Bürger und Unternehmen sollen sie künftig direkt mit drei Klicks erreichen können. Die lange Suche im Netz nach der richtigen Stelle soll entfallen. Über jedes Verwaltungsportal - auf kommunaler, Landes-, oder Bundesebene - soll es vollständigen Zugang zu allen online angebotenen Verwaltungsleistungen geben.

Die Verwaltungsportale aller Behörden in Bund, Ländern und Kommunen werden zu einem Verbund in einem virtuellen Portal verknüpft. Über Nutzerkonten soll es möglich sein, sich an diesem Portalverbund anzumelden und sich mit dem jeweils notwendigen Sicherheitsniveau zu authentifizieren. Dazu wurde das Onlinezugangsverbesserungsgesetz (OZG) geschaffen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Neuro-Chef 29. Jul 2017

lol

smarty79 25. Jul 2017

Also ich habe zumindest - Lohnsteuerbescheinigungen - PKV-Aufwände - Riesterbelege per...

logged_in 25. Jul 2017

"Egal, wo sich der Bürger einloggt - er wird bei jedem Portal Zugriff auf alle Leistungen...

z00m1n 25. Jul 2017

Träum weiter. Als Anfang würde ich den Begriff "Projektartefakte" vermeiden - daraus...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Liberty Lifter
US-Militär lässt ein eigenes Ekranoplan entwickeln

In den 1960er Jahren schockten die Sowjets den Westen mit dem Kaspischen Seemonster. Die Darpa will ein eigenes, besseres Bodeneffektfahrzeug bauen.

Liberty Lifter: US-Militär lässt ein eigenes Ekranoplan entwickeln
Artikel
  1. Abo: Spielebranche streitet über Game Pass
    Abo
    Spielebranche streitet über Game Pass

    Nach Kritik von Sony gibt es mehr Stimmen aus der Spielebranche, die Game Pass problematisch finden - aber auch klares Lob für das Abo.

  2. Dev Box: Die schnelle und einfache Entwicklungmaschine aus der Cloud
    Dev Box
    Die schnelle und einfache Entwicklungmaschine aus der Cloud

    Build 2022Das Einrichten einzelner Rechner zur Entwicklung kann viel Aufwand machen. Mit der Dev Box aus der Cloud will Microsoft das vereinfachen.

  3. Cloudwebserver: NGINX gibt es jetzt für Azure
    Cloudwebserver
    NGINX gibt es jetzt für Azure

    Build 2022 Microsoft und F5 verkünden die Verfügbarkeit von NGINX auf Azure als nativ integrierte Software as a Service im Preview.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Xbox Series X bestellbar • Samsung SSD 1TB 79€ • LG OLED TV 77" 56% günstiger: 1.099€ • Alternate (u. a. Cooler Master Curved Gaming-Monitor 34" UWQHD 144 Hz 459€) • Sony-Fernseher bis zu 47% günstiger • Cyber Week: Alle Deals freigeschaltet • Samsung schenkt 19% MwSt.[Werbung]
    •  /