• IT-Karriere:
  • Services:

Proteste gegen Heveling: Innenminister vergleicht Community mit Cowboys und Piraten

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich ist verärgert, dass die Website des CDU-Abgeordneten Ansgar Heveling übernommen wurde. "Heveling hatte eine andere Meinung und die Internetaktivisten legen seine Homepage lahm", tadelte Friedrich das Defacement.

Artikel veröffentlicht am ,
Defacement der Website von Ansgar Heveling
Defacement der Website von Ansgar Heveling (Bild: Screenshot: Golem.de)

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat im Handelsblatt die Internetcommunity für ihren Umgang mit dem Abgeordneten Ansgar Heveling gescholten. Nach groben Ausfällen von Heveling gegen die Sopa-Protestbewegung wurde seine Website übernommen und verändert. Heveling ist einer der CDU-Vertreter in der Enquêtekommission Internet und digitale Gesellschaft des Deutschen Bundestages.

Stellenmarkt
  1. Insight Health GmbH & Co. KG, Waldems
  2. Hottgenroth Software GmbH & Co. KG, Münster

Heveling hatte die Protestbewegung als "digitale Maoisten" bezeichnet, die bei Twitter ihre "zweite Pubertät" auslebten. Er rief die wehrhaften Bürger, denen "Werte wie Freiheit, Demokratie und Eigentum auch im Netz am Herzen liegen", dazu auf, gegen die Netzgemeinde in die Schlacht zu ziehen. "Netzgemeinde, ihr werdet den Kampf verlieren", kündigte Heveling an.

Friedrich: "Herr Heveling hatte eine andere Meinung und die Internetaktivisten legen seine Homepage lahm. Das verstehe ich nicht unter Demokratie."

In der Debatte mit Heveling "sollten die normalen Grundprinzipien von Demokratie und Anstand gelten, wie man miteinander umgeht", forderte Friedrich. "Wir kennen Spielregeln im Straßenverkehr oder aus dem Strafrecht. Darüber darf sich auch die Internetgemeinde nicht hinwegsetzen." Die Homepage lahmzulegen, statt bessere Argumente zu liefern, stehe für Wildwestmanier - oder Piraterie, betonte Friedrich.

Die stellvertretende CSU-Generalsekretärin Dorothee Bär hatte Heveling für seine Ausführungen kritisiert. Er habe als "Volksvertreter seinen Beruf verfehlt", erklärte Bär. Das Defacement seiner Website thematisierte Bär nicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (Bis zu 40 Prozent auf ausgewählte Notebooks, Monitore, PCs, Hardware, Smartphones, Zubehör und...
  2. (u. a. ASUS ROG Strix XG43VQ für 799€, ASUS VG255H für 139,90€, Thermaltake View 21 Tempered...
  3. (u. a. Samsung Galaxy Watch Active 2 Under Armour Edition 44 mm Schwarz für 179,34€ und 40 mm...

shakeer 08. Feb 2012

Danke für den Link Ich war etwas aufgebracht und habe tatsächlich so reagiert. Das...

pxxsxx 08. Feb 2012

Seh ich ein wenig anders. In der "echten" Presse ist von Aktionen wie dieser nichts zu...

pxxsxx 08. Feb 2012

Wenn man mit seiner Meinung nicht alleine ist, findet sich da schon ein praktikabler Weg.

Der Kaiser! 08. Feb 2012

Web 2.0 ist nicht Geschichte, sondern der Anfang.

Super Genie 07. Feb 2012

Joah, das mit dem Defacement geht mir persönlich jetzt ein bisschen zu weit, aber ich...


Folgen Sie uns
       


    •  /