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Bundesgit: Ein Git-Repository für deutsche Gesetze

Der Webentwickler und Open-Data-Aktivist Stefan Wehrmeyer hat ein Git-Repository für Bundesgesetze und -verordnungen eingerichtet. Die Sourcecode-Verwaltung Git soll helfen, Änderungen an den Gesetzen nachzuvollziehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Open-Data-Aktivist Stefan Wehrmeyer
Open-Data-Aktivist Stefan Wehrmeyer (Bild: @stefanwehrmeyer)

Das auf Github von Stefan Wehrmeyer eingerichtete Git-Repository enthält alle deutschen Bundesgesetze und -verordnungen im Markdown-Format, übernommen und umgewandelt aus den XML-Versionen der offiziellen Website gesetze-im-internet.de.

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Zwar sei es für jeden Bürger einfach, die aktuelle Version eines Gesetzes im Internet zu finden, die Entstehung, die historische Entwicklung und die Aktualisierung von Gesetzen seien aber bisher nicht einfach und frei nachvollziehbar, so Wehrmeyer. Änderungen an Gesetzen lägen nicht maschinenlesbar vor.

"Die Mächtigkeit von Git auf Gesetze anwenden"

Genau das will Wehrmeyer mit seinem Bundesgit ändern: Er speichert dazu die jeweils aktuelle Version eines Gesetzes in versionierter Form in Git, um "die Mächtigkeit von Git auf Gesetze und auf den Gesetzgebungsprozess anzuwenden". Wehrmeyers Fernziel: "das Einpflegen der kompletten deutschen Gesetzesvergangenheit in Git."

Abgelegt werden die Gesetze in der einfachen Auszeichnungssprache Markdown, denn anders als XML sei Markdown auch für Menschen les- und schreibbar, ausreichend für die minimalen Formatierungsanforderungen von Gesetzestexten und dennoch maschinell gut zu verarbeiten, argumentiert Wehrmeyer. So kann Markdown beispielsweise sehr einfach in HTML umgewandelt werden.

Wehrmeyer hofft auf kräftige Unterstützung und nimmt auch Pull-Requests an, natürlich nur dann, wenn die entsprechenden Gesetze tatsächlich vom Bundestag verabschiedet wurden und damit gültig geworden sind. Aber auch Pull Requests mit Änderungsvorschlägen an Gesetzen von Parteien oder aus der Zivilgesellschaft seien nützlich, so Wehrmeyer.

Es ist nicht das erste Mal, dass Wehrmeyer mit einem interessanten Projekt auf sich aufmerksam macht. Mit Mapnificent visualisiert er, welche Orte in einer Stadt innerhalb einer vorgegebenen Zeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind.

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buzer 10. Aug 2012

... lange Textdatei ... sicher nicht, zumal man aufgrund der produzierten Ausschnitte...

buzer 10. Aug 2012

naja, nur ist das ganze nicht neu und existiert bereits, hier z.B. mal die...

c3rl 08. Aug 2012

Ich mach mir meine Welt, widde-widde-wie sie mir gefällt! :) Im Ernst: Geniale Idee!


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