Bund und Länder: Flächendeckender Glasfaserausbau bis Ende 2030

An dem geförderten Ausbau von FTTH soll sich trotz Widerstand der Betreiber nichts ändern. Bundesverkehrsministerium und Länder sind sich fast einig.

Artikel veröffentlicht am ,
Glasfaserausbau der Telekom
Glasfaserausbau der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Bundesverkehrsministerium und Länder haben sich darauf verständigt, wie sie ab dem Jahr 2023 den Breitbandausbau in Deutschland fördern wollen. Nach Informationen des Handelsblatts aus Koalitionskreisen soll demnach die Förderung im Grundsatz beibehalten werden. Der selbstfinanzierte Ausbau soll aber Vorrang vor dem staatlich geförderten haben.

Stellenmarkt
  1. IT-Koordinatorin/IT-Koordina- tor
    Universitätsklinikum Frankfurt, Frankfurt am Main
  2. Business Analyst Bestands- und Vertriebssysteme (m|w|d)
    ADAC Versicherung AG, München
Detailsuche

Beide Seiten bekennen sich zu dem Ziel "einer flächendeckenden Glasfaserversorgung bis Ende 2030", wie aus einem Papier hervorgeht, das dem Handelsblatt vorliegt. Der Kompromiss soll Teil der Gigabitstrategie von Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) sein und muss noch innerhalb der Regierung abgestimmt werden.

"Ich freue mich, dass der Bund auf die Bedenken der Länder eingeht und wir das bewährte Fördersystem voraussichtlich weiterführen können", sagte der bayerische Finanzminister Albert Füracker dem Handelsblatt. Dies sei eine gute Nachricht für die Menschen insbesondere in ländlichen Regionen. "Sie sind auf Förderung angewiesen."

Widerstand gegen die Förderung

Hintergrund für den wachsenden Widerstand gegen Förderung in der Branche sind die vielen Angebote von Kapitalgebern für Glasfaser, die es für die Netzbetreiber inzwischen oft günstiger, einfacher und vor allem profitabler machen, sich Geld von Investoren zu besorgen, statt gefördert auszubauen.

Golem Karrierewelt
  1. Go für Einsteiger: virtueller Zwei-Tages-Workshop
    25./26.07.2022, Virtuell
  2. Jira für Anwender: virtueller Ein-Tages-Workshop
    30.06.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Ausbau mit Förderverfahren dauere zwei bis drei Jahre länger, "man baut teurer und Mehreinnahmen müssen über sieben Jahre aufwendig ausgewiesen und an den Staat abgeführt werden", erklärte VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner am 16. März 2022 im Gespräch mit Golem.de. "Sie müssen eine sehr detaillierte Planung vorlegen und in zwei Drittel der Fälle macht es dann ein anderer." Dabei gehe es immer nur darum, unnötige Förderung zu vermeiden, nicht nötige, betonte Grützner.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


senf.dazu 04. Jun 2022 / Themenstart

Wenn die Universaldienstverpflichtung irgendwo zum Tragen kommt ist das...

senf.dazu 03. Jun 2022 / Themenstart

Ich denke mal das das Neuzuschneiden ihrer "Polygone" sprich die Berandung der Gebiete...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Klima-Ticket
Bund plant Nachfolger für Neun-Euro-Ticket

Das Neun-Euro-Ticket könnte als Klimaticket weiterlaufen. Das geht aus einem Vorschlag für ein neues Klimaschutzsofortprogramm hervor.

Klima-Ticket: Bund plant Nachfolger für Neun-Euro-Ticket
Artikel
  1. Vitali Klitschko: Zweifel an Giffeys Deepfake-These
    Vitali Klitschko
    Zweifel an Giffeys Deepfake-These

    Die Berliner Staatskanzlei spricht von einem Deepfake beim Gespräch zwischen Bürgermeisterin Franziska Giffey und dem falschen Klitschko. Nun gibt es eine neue These.

  2. Feuerwehr: E-Auto-Brand zerstört Haus - Photovoltaik erschwert Löschen
    Feuerwehr
    E-Auto-Brand zerstört Haus - Photovoltaik erschwert Löschen

    Feuerwehrleute in Hessen hatten Probleme, einen Elektroauto-Brand, der auf ein Wohngebäude übergriff, zu löschen. Auf dem Dach befand sich Photovoltaik.

  3. Studie VW ID.Aero vorgestellt: Elektrischer Passat soll 620 km weit kommen
    Studie VW ID.Aero vorgestellt
    Elektrischer Passat soll 620 km weit kommen

    Nach der elektrischen Kompaktklasse und SUVs legt VW nun mit einer Limousine nach. Die Studie ID.Aero erinnert sehr stark an ein Verbrennermodell.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MSI 32" WQHD 165 Hz günstig wie nie: 399€ • Saturn-Fundgrube: Restposten zu Top-Preisen • MindStar (AMD Ryzen 9 5900X 375€, Gigabyte RX 6900 XT 895€) • Samsung Galaxy Watch 4 Classic 46 mm 205€ [Werbung]
    •  /