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Bund-Länder-Kommission: RTL will Ausstieg aus DVB-T überdenken

Weil die neue Bundesregierung eine Kommission zur Medienpolitik einsetzt, könnte das digitale terrestrische Antennenfernsehen in Deutschland doch länger leben. RTL hat angekündigt, seinen bereits geplanten Ausstieg aus DVB-T noch einmal neu zu bewerten.

Artikel veröffentlicht am ,
Fernsehtürme mit DVB-T-Antennen
Fernsehtürme mit DVB-T-Antennen (Bild: Media Broadcast)

Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD sieht vor, eine Bund-Länder-Kommission einzusetzen, welche die föderalen Strukturen der Medienpolitik einfacher regulierbar machen soll. Unter anderem soll es die Aufgabe des Gremiums sein, den Fortbestand von DVB-T zu sichern. Die RTL-Gruppe hatte wegen der hohen Kosten bereits angekündigt, Ende 2014 den Sendebetrieb per Antenne einzustellen. In München und Südbayern sind RTL und weitere Sender bereits nicht mehr per DVB-T zu empfangen.

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Der FAZ sagte nun aber Tobias Schmid, Bereichsleiter Medienpolitik bei RTL: "Der Umstand, dass die Bundesregierung sagt, sie werde die für DVB-T erforderlichen Frequenzen sichern, heißt für uns, dass wir unsere Position in der Frage der digitalen terrestrischen Verbreitung noch einmal überprüfen und ausloten, ob wir nicht doch Möglichkeiten sehen, die Terrestrik fortzusetzen."

Die Fortsetzung der DVB-T-Ausstrahlung ist für die Sender nicht nur eine wirtschaftliche Entscheidung, denn auch die dafür nötigen Frequenzen müssen immer wieder neu beantragt werden. Die aktuellen Verträge laufen Ende 2014 aus, und die Bundesnetzagentur will die Frequenzen um 700 MHz für die Nutzung im Mobilfunk versteigern. Diese "Digitale Dividende II" ist jedoch umstritten - vor allem, weil die öffentlich-rechtlichen Sender so die Erfüllung ihres Auftrags für eine Grundversorgung aller Bundesbürger gefährdet sehen.

Laut Angaben des ZDF empfangen 11 Prozent der deutschen TV-Haushalte ihr Fernsehen nur über DVB-T. Die gebührenfinanzierten Sender haben bereits angekündigt, ab 2017 auch HDTV per DVB-T2 anbieten zu wollen, doch dafür sind mehr Frequenzbereiche als bisher nötig, wenn die Zahl der Sender nicht sinken soll. Zudem müssen sowohl die Sende- wie die Empfangstechnik - auch bei den Endgeräten - für hochauflösendes Antennenfernsehen neu angeschafft werden. Daher diskutieren die Fernsehanbieter schon jetzt über die Zukunft von DVB-T, denn solche Investitionen lohnen sich nur, wenn der Verbreitungsweg per Antenne langfristig gesichert werden kann.

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Endwickler 18. Dez 2013

"Mittlerweile halte DSF" Fehlt da ein "ich" oder irgend ein anderes Wort? Wer zwingt...

xSynth 18. Dez 2013

Naja, ob die Entwicklung einiger Menschen (demnach vom Land) (hauptsächlich) abhängig...

sparvar 18. Dez 2013

die senderliste bei DVB-T ist generell zu übersichtlich....

nie (Golem.de) 18. Dez 2013

Nicht nur, zur RTL-Gruppe gehört unter anderem der Nachrichtensender n-tv, der aber...


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