Abo
  • Services:

Builder: Gnome bekommt neue Entwicklungsumgebung

Die Finanzierung einer neuen IDE für Gnome ist dank erfolgreichen Crowdfundings gesichert. Der Initiator gibt nun Details zu seiner Motivation sowie dem Projekt selbst bekannt.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine erste Darstellung der IDE Builder
Eine erste Darstellung der IDE Builder (Bild: Gnome)

Mit dem Werkzeug Builder soll eine Entwicklungsumgebung (IDE) für den Gnome-Desktop entstehen, die es vereinfachen soll, Software mit grafischen Oberflächen für Linux zu erstellen. Der Initiator des Projekts, Christian Hergert, nennt in einem Interview nun technische Details zum Tool und erläutert seine Motivation für die Anstrengungen.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Reutlingen
  2. Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Referat Verwaltung/Personal (BKZ), Pirna

Demnach ist Hergert mit den derzeit bestehenden Lösungen nie vollends zufrieden gewesen. So habe er bei seiner früheren Arbeit für VMWare an GTK+-Projekten gearbeitet und bessere Werkzeuge benötigt. Da andere Gnome-Entwickler seine Ideen unterstützten, entschloss sich Hergert schließlich dazu, die notwendige Software selbst zu erstellen.

Anders als verfügbare Lösungen wie Eclipse oder Netbeans soll Builder verschiedene Bestandteile der Gnome-Plattform zusammenführen und darauf ausgerichtet sein, Software für das Projekt zu erstellen. Dazu will Hergert etwa auf bestehenden Gnome-Werkzeugen wie Glade, Gitg, Nemiver, Gtk-Source-View, oder auch Devhelp aufbauen. Darüber hinaus sollen eine neuartige Oberfläche sowie der weitestgehende Verzicht auf Plugins entscheidende Merkmale von Builder werden. Vor allem deswegen möchte Hergert nicht auf der Gnome-IDE Anjuta aufbauen.

Hergert will Vollzeit an dem Projekt arbeiten und hat deshalb eine Crowdfunding-Kampagne zur Unterstützung dieses Plans ins Leben gerufen. Diese hat vor wenigen Tagen das erste Ziel von 30.000 US-Dollar bereits erreicht, sodass in den kommenden Monaten definitiv an Builder gearbeitet wird. Noch kann Builder weiterhin finanziert werden. Ob sich das Tool langfristig etablieren kann, bleibt abzuwarten. Dem Spendenerfolg nach zu urteilen, scheinen aber viele Entwickler ein Interesse daran zu haben.

Der noch in Entwicklung befindliche Quellcode von Builder steht zum Download über die Gnome-Infrastruktur bereit.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate bestellen
  2. 119,90€

MisterProll 13. Jan 2015

Hmm, dann sollte ich mit so einen alten Rechner zulegen. GNOME3 ist lahm auf meinem...

elgooG 13. Jan 2015

Ja klar, warum sollten Gnome-Entwickler auch ihr eigenes GTK verwenden und dann auch...

spiderbit 13. Jan 2015

Anstatt eine IDE mit 20 supertollen features aus zu statten und dann quasi "von der...

RandomCitizen 12. Jan 2015

# Gitg Ich nutze gitg für meine Hobby-Projekte, habe aber das Gefühl, dass mit neueren...


Folgen Sie uns
       


Amazons Echo Dot (2018) - Test

Echo Dot steht eigentlich für muffigen Klang. Das ändert sich grundlegend mit dem neuen Echo Dot. Amazons neuer Alexa-Lautsprecher ist damit durchaus zum Musikhören geeignet. Für einen 60 Euro teuren Lautsprecher bietet der neue Echo Dot eine gute Klangqualität.

Amazons Echo Dot (2018) - Test Video aufrufen
Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  2. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor
  3. NAND und DRAM Samsung scheint künstlich Flash-Preise hoch zu halten

Apple Watch im Test: Auch ohne EKG die beste Smartwatch
Apple Watch im Test
Auch ohne EKG die beste Smartwatch

Apples vierte Watch verändert das Display-Design leicht - zum Wohle des Nutzers. Die Uhr bietet immer noch mit die beste Smartwatch-Erfahrung, auch wenn eine der neuen Funktionen in Deutschland noch nicht funktioniert.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartwatch Apple Watch Series 4 mit EKG und Sturzerkennung
  2. Smartwatch Apple Watch Series 4 nur mit sechs Modellen
  3. Handelskrieg Apple Watch und anderen Gadgets drohen Strafzölle

Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

    •  /