Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Builder Bot: Mark Zuckerberg baut mit Sprachbefehlen eine Insel

Einen wirklich universellen Übersetzerdienst und weitere Neuheiten rund um das Metaversum hat Mark Zuckerberg vorgestellt.
/ Peter Steinlechner
7 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Von Mark Zuckerberg per Sprachbefehl erstellte Insel (Bild: Bild: Meta/Screenshot: Golem.de)
Von Mark Zuckerberg per Sprachbefehl erstellte Insel Bild: Bild: Meta/Screenshot: Golem.de

Der Meta-Gründer und -Chef Mark Zuckerberg hat in einem Video mehrere Neuheiten aus seinen Forschungslaboren vorgestellt. Dabei geht es vor allem um Technologien rund um Künstliche Intelligenz und das damit selbstüberwachte Lernen. Daran arbeitet Meta schon seit mehreren Jahren.

Eine Demonstration von Zuckerberg hat sich mit dem Erstellen von künstlichen Umgebungen im Metaversum beschäftigt. Per Sprachsteuerung hat der Konzernchef mithilfe eines Systems namens Builder Bot zuerst einen Park und dann eine Insel aus dem Nichts erschaffen, um nach und nach Wolken, einen Holztisch und andere Details hinzuzufügen.

Diese Art des Weltenbauens wirkt auf den ersten Blick beeindruckend. Ob es technisch wirklich viel komplexer ist einen Tisch auszuwählen als mit den öffentlich verfügbaren Sprachbefehlen eine Platte aus der Musiksammlung, lässt sich auch nach der Demo(öffnet im neuen Fenster) nicht so richtig einschätzen.

Zuckerberg legt im Video viel Wert darauf, dass die KI immer besser darin werde, Umgebungen aller Art auch aus der Perspektive des Anwenders – gemeint ist der Blick etwa durch eine VR-Brille – sinnvoll zu analysieren.

Reklame

Golem ALLROUND mit Geforce RTX 4060 und Core i5-14400F

Jetzt bestellen bei Dubaro (öffnet im neuen Fenster)

Als zweite größere Neuerung hat der Firmenchef die Arbeit an Übersetzungsprogrammen präsentiert. Ihm sei es wichtig, auch wenig verwendete Sprachen durch selbstlernende Systeme übersetzen zu können. Das Ziel seien Programme, die mehr oder weniger alle Sprachen in Echtzeit übersetzen können.

Supercomputer für KI-Berechnungen

Meta hatte erst im Januar 2022 einen auf die Berechnung von AI-Algorithmen spezialisierten Supercomputer mit einer theoretischen Rechenleistung von knapp 5 Exaflops vorgestellt.

Das System soll unter anderem für das Training von großen Modellen für Natural Language Processing (NLP, also Computerlinguistik) und für die Forschung an Computer Vision eingesetzt werden. Bis Mitte 2022 soll die zweite Bauphase abgeschossen sein, dann wäre der Rechner vorerst fertig.


Relevante Themen