Buglas: 1&1 schließt Partnerschaft für 5G-Anbindung mit Glasfaser

1&1 Mobilfunk hat einen weiteren Partner für das neue Netz in Deutschland gefunden. Noch ist keine 5G-Antenne des Betreibers errichtet.

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Glasfaserausbau eines Buglas-Mitgliedsunternehmens
Glasfaserausbau eines Buglas-Mitgliedsunternehmens (Bild: Buglas)

1&1 Versatel und der Bundesverband Glasfaseranschluss (Buglas) haben eine Kooperation für den 5G-Ausbau in Deutschland vereinbart. Das gab der Verband am 16. Dezember 2021 bekannt. Kern der Zusammenarbeit ist ein Rahmenvertrag für die Anbindung von 5G-Mobilfunkmasten mit Glasfaserleitungen der vor Ort ansässigen Netzbetreiber.

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1&1 Mobilfunk muss sich mit dem Aufbau eines vierten Mobilfunknetzes in Deutschland beeilen, noch ist keine 5G-Antenne des Betreibers errichtet. Laut den gültigen Vorgaben der Bundesnetzagentur muss 1&1 im 3,6-GHz-Frequenzbereich bis Ende 2025 mindestens 25 Prozent der Haushalte mit 5G versorgen, das sind in jedem Fall mehrere Tausend Standorte. 1.000 Standorte müssen aber bereits bis Ende des Jahres 2022 in Betrieb sein, je Bundesland proportional umgelegt.

1&1 Mobilfunk hat bei der Vodafone-Funkturmgesellschaft Vantage Towers bereits einen Vertrag zur Anmietung von Antennenstandorten unterzeichnet. Der neue Netzbetreiber wird Zugriff auf mehrere Tausend bereits bestehende Funkmasten von Vantage Towers sowie auf weitere neu zu erschließende Antennenstandorte erhalten.

Sören Trebst, Vorsitzender der Geschäftsführung von 1&1 Versatel, sagte: "Die Erschließung von 5G-Standorten mit Glasfaser ist die zwingende Voraussetzung, um die Potenziale der neuen Mobilfunktechnologie zu heben."

Buglas: Standardisierung für Anbindung der Stationen

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Buglas-Geschäftsführer Wolfgang Heer betonte: "Wir freuen uns darüber, dass wir nun mit 1&1 Versatel den ersten Rahmenvertrag für die Anbindung von 5G-Masten abschließen konnten, und arbeiten an weiteren Rahmenverträgen, um dem Markt eine Art Open Access Toolbox zur Verfügung zu stellen." Aufgrund der Vielzahl der lokalen, kommunalen und regionalen Netzbetreiber in Deutschland seien standardisierte Rahmenverträge für beide Seiten die beste Lösung.

Große Unternehmen im Buglas sind M-net Telekommunikations, Netcologne, BBV Deutschland, Wilhelm.tel und Willy.tel, der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus, viele Zweckverbände und Stadtwerke sowie Netzausrüster.

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