Bugfixing: Apple soll sich bei iOS 12 mit neuen Funktionen zurückhalten

Das nächste umfassende iOS-Update wird laut einem Bloomberg-Bericht(öffnet im neuen Fenster) einige neue Oberflächenelemente, eine Erweiterung von Animojis auf Facetime und weitere kleinere Modifikationen enthalten. Große neue Features wie eine Umgestaltung des Home-Bildschirms sollen wegfallen, damit sich die Entwickler mehr um die Stabilisierung des Betriebssystems kümmern können. Über einen solchen Schritt wurde schon Ende Januar 2018 spekuliert.

Die größte Änderung, die für iOS 12 geplant sein soll, ist ein universelles App-System, das es ermöglicht, eine Anwendung sowohl auf iPhones, iPads und Mac-Computern zu nutzen. Aktuell handelt es sich um getrennte Betriebssysteme. Künftig könnten Entwickler mit einer App beide Plattformen bedienen, wobei die Bedienung mit Maus und Touchscreen möglich sein soll.
Zum anderen könnten so einige Anwendungen von Apple, die es bisher nur für iOS gibt, auch für MacOS erscheinen - etwa die Home-App, die Homekit-fähige Smart-Home-Geräte steuert.
Animojis, die mit der True-Depth-Kamera des iPhone X mit den Gesichtsbewegungen des Nutzers animiert werden können, sollen bei iOS 12 auf Facetime erscheinen. Zudem will Apple dem Bericht zufolge die Zahl der Animojis weiter erhöhen. Schon bei iOS 11.3 werden weitere Charaktere dazu kommen. Das deutet auch darauf hin, dass die FaceID-Kamera künftig nicht nur beim iPhone X verwendet wird, sondern auch bei anderen iOS-Geräten.