Abo
  • IT-Karriere:

Bug: Samsungs Messenger-App verschickt ungewollt Fotos

Nutzer von Samsung-Smartphones berichten über einen unangenehmen Bug der Messenger-App: Die Anwendung verschickt offenbar ungewollt und ohne Benachrichtigung an den Nutzer Fotos, teilweise ganze Galerien. Bisher scheint es nur Workarounds zu geben und noch keine echte Lösung.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Samsung-Messenger
Der Samsung-Messenger (Bild: Samsung/Screenshot: Golem.de)

Zahlreiche Nutzer auf Reddit berichten von einer schwerwiegenden Sicherheitspanne bei Samsung-Smartphones: Die hauseigene Messenger-App soll ohne Wissen und Zutun des Nutzers Fotos an Kontakte verschicken. In den Logs tauchen diese Nachrichten offenbar nicht auf, sollen aber in den Aufzeichnungen der Netzanbieter ersichtlich sein, da es sich um SMS handelt.

Stellenmarkt
  1. Evangelische Bank eG, Kassel
  2. Versicherungskammer Bayern, München

In verschiedenen Reddit-Threads melden sich hauptsächlich Nutzer des Galaxy S9 und des Galaxy Note 8, denkbar ist aber, dass der Fehler auch bei anderen Geräten auftritt. Im Laufe der Diskussion hat sich offenbar herausgestellt, dass der Bug mit einem Update der App kommt. So berichtet ein Nutzer, dass erst das Smartphone seiner Frau ihm Fotos geschickt habe; in der folgenden Nacht habe dann sein Gerät Bilder an seine Frau gesendet.

Unangenehme Situationen und mögliche Kosten können entstehen

Der Fehler kann je nachdem, was Nutzer mit ihrem Smartphone aufnehmen, zu unangenehmen Situationen führen. Es könnten aber nicht nur zu peinlichen Momenten führende Fotos verschickt werden, sondern auch Kosten entstehen - beispielsweise wenn MMS verschickt würden.

Eine offizielle Lösung von Samsung scheint es aktuell noch nicht zu geben. Nutzer können darauf achten, das jüngste Update der App nicht zu installieren. Ist die Aktualisierung bereits aufgespielt, können der Anwendung die Zugriffsrechte auf den Speicher entzogen werden. So kann sie nicht auf gespeicherte Fotos zugreifen und demnach auch keine Daten verschicken.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Holle 02. Jul 2018

Was mich wundert, ist die Zurückhaltung bei der Berichterstattung zu dem Thema. Wenn das...

FreiGeistler 30. Jun 2018

Nein, bei Externen Apps ist die App das Produkt. Beim Hersteller ist sie Beigemüse, das...

Rolf2k22 30. Jun 2018

Dann solltest du auf jeden Fall nicht zu Samsung wechseln... meine Freundin hat ein...

MüllerWilly 29. Jun 2018

Irgendwie müssen die Geheimdienste ja an die Fotos kommen. Hier wurde wohl der Modem...

Proctrap 29. Jun 2018

anders kann ich mir das nicht erklären


Folgen Sie uns
       


Linksabbiegen mit autonomen Autos - Bericht

In Braunschweig testet das DLR an zwei Ampeln die Vernetzung von automatisiert fahrenden Autos und der Verkehrsinfrastruktur.

Linksabbiegen mit autonomen Autos - Bericht Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten
Indiegames-Rundschau
Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten

In Stone Story RPG erwacht ASCII-Art zum Leben, die Astronauten in Oxygen Not Included erleben tragikomische Slapstick-Abenteuer, dazu kommen Aufbaustrategie plus Action und Sammelkartenspiele: Golem.de stellt neue Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Von Bananen und Astronauten
  2. Indiegames-Rundschau Verloren im Sonnensystem und im Mittelalter
  3. Indiegames-Rundschau Drogen, Schwerter, Roboter-Ritter

Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König
Smarte Wecker im Test
Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Nest Hub im Test Google vermasselt es 1A

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

    •  /