Abo
  • Services:

Bug in Musikverwaltung: Apple weiß nicht, wieso iTunes Dateien löscht

Bei einem iTunes-Nutzer verschwanden auf einen Schlag rund 120 GByte an Musikdateien - und Apple weiß auch eine Woche später noch nicht, warum. Trotzdem soll in der kommenden Woche ein Update mit Sicherungsmaßnahmen erscheinen.

Artikel veröffentlicht am ,
Wessen Musiksammlung gelöscht wurde, ist vermutlich nicht mehr ganz so froh wie die Menschen auf dem Bild.
Wessen Musiksammlung gelöscht wurde, ist vermutlich nicht mehr ganz so froh wie die Menschen auf dem Bild. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Apple hat Berichte bestätigt, wonach iTunes bei einigen Nutzern lokal gespeicherte Musikdateien ohne ihre Bestätigung oder Zustimmung gelöscht hat. In der vorvergangenen Woche hatte der Nutzer James Pinkstone 'Apple hat meine Musik geklaut- Nein, wirklich' geschrieben, was Diskussionen um die Ursache des Fehlers ausgelöst hatte.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
  2. AIXTRON SE, Aachen

Apple schreibt jetzt in einem von iMore veröffentlichten Statement: "In einer extrem geringen Anzahl von Fällen haben Nutzer berichtet, dass Musikdateien, die auf dem Rechner gespeichert waren, ohne ihre Zustimmung gelöscht wurden. Wir nehmen diese Berichte sehr ernst, weil wir wissen, wie wichtig Musik für unsere Kunden ist, und unsere Teams arbeiten noch daran, die Ursache für den Fehler zu finden." Bislang sei es jedoch nicht gelungen, den Fehler unabhängig zu reproduzieren.

Ursache unklar, Patch kommt trotzdem

In der kommenden Woche soll trotzdem ein Bugfix erscheinen, der "zusätzliche Sicherungsmaßnahmen" einführen soll, Details dazu sind aber nicht bekannt. Nach Angaben von Pinkstone führte der Bug dazu, dass Apple Music seine gesamte Musiksammlung mit Apple-Music-Titeln aus der Cloud ersetzte, so dass zum Anhören der Musik zwingend eine Verbindung mit dem Internet bestehen musste. Außerdem seien auch qualitativ höherwertige Dateien im WAV-Format ersetzt worden.

Darüber hinaus soll der Erkennungsalgorithmus von Apple Music falsch gearbeitet haben. Denn in einigen Fällen wurden Dateien offenbar mit falschen Songs überschrieben. Pinkstone ist nicht der einzige Nutzer, der von den Problemen berichtet. In verschiedenen Foren gibt es schon seit März entsprechende Meldungen. Angeblich soll der Fehler in der Kombination von iTunes in der Version 12.3.3. und Apple Music auftreten. Es ist nicht das erste Mal, dass Streaming-Dienste zu Problemen mit Musiksammlungen führen. Google Music hatte vor einigen Jahren Songs mit "explizitem" Inhalt in den Bibliotheken der Nutzer durch zensierte Versionen ersetzt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

solid_ 17. Mai 2016

Räumst du auch jeden Monat dein Bankkonto leer? Was wenn deine Bank aus technischen...

Mithrandir 17. Mai 2016

Und das ganz ohne Sarkasmus: Synology mit 2FA über eine eigene Subdomain erreichbar. Für...

Private Paula 16. Mai 2016

iTunes als solches. Mehrere Mediendateien editieren zu wollen fuehrt bei mir...

igor37 16. Mai 2016

Ich habe nie behauptet, dass Speicherkarten internen Speicher völlig ersetzen können. Sie...

John M. 16. Mai 2016

Und von daher nutzt du wahrscheinlich pauschal keine Software mehr, die schreibenden...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Yoga Book C930 mit E-Ink-Display ausprobiert (Ifa 2018)

Ein Convertible mit E-Ink-Display - das Yoga Book C930 ist ein Hingucker, aber wie bedient es sich? Wir haben es ausprobiert.

Lenovo Yoga Book C930 mit E-Ink-Display ausprobiert (Ifa 2018) Video aufrufen
Apple: iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
Apple
iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht

Apple verdoppelt das iPhone X. Das Modell iPhone Xs mit 5,8 Zoll großem Display ist der Nachfolger des iPhone X und das iPhone Xs Max ist ein Plus-Modell mit 6,5 Zoll großem Display. Die Gehäuse sind sogar salzwasserfest und überstehen auch Bäder in anderen Flüssigkeiten.

  1. Apple iPhone 3GS wird in Südkorea wieder verkauft
  2. Drosselung beim iPhone Apple zahlt Kunden Geld für Akkutausch zurück
  3. NFC Yubikeys arbeiten ab sofort mit dem iPhone zusammen

Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

Single Sign-on Made in Germany: Verimi, NetID oder ID4me?
Single Sign-on Made in Germany
Verimi, NetID oder ID4me?

Welche der deutschen Single-Sign-on-Lösungen ist am vielversprechendsten? Golem.de erläutert die Unterschiede zwischen Verimi, NetID und ID4me.
Eine Analyse von Monika Ermert

  1. Verimi Deutsche Konzerne starten Single Sign-on

    •  /