• IT-Karriere:
  • Services:

Bug Bounty: Niederlande wollen mehr Open Source für Staats-Apps

An den Erfolg der Open-Source-Entwicklung ihrer Corona-App wollen die Niederlande anknüpfen. Auch Bug Bountys werden geprüft.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Niederlande haben offenbar Nachholbedarf bei IT-Projekten.
Die Niederlande haben offenbar Nachholbedarf bei IT-Projekten. (Bild: TOBIAS SCHWARZ/AFP via Getty Images)

Die Regierung der Niederlande sieht die Open-Source-Programmierung und die damit verbundenen offenen Entwicklungsprozesse der eigenen Corona-App (Coronamelder) als so gelungen an, dass diese wiederholt werden sollen. Das berichtet das Open Source Oberservatory der Europäischen Kommission und bezieht sich dabei auf einen Parlamentsbericht des Staatssekretär des Innern Raymond Knops sowie auf niederländische Medienberichte.

Stellenmarkt
  1. Bundesnachrichtendienst, Berlin
  2. Landratsamt Göppingen, Göppingen

Die Niederlande verfügen mit dem Bureau ICT-toetsing (BIT) über eine eigene Behörde, die die Risiken und Fehler von IT-Projekten der öffentlichen Hand überprüft und Empfehlungen für Projekte veröffentlicht. Geht es nach Knops und den Verantwortlichen, soll das Bit nun offenbar noch viel stärker in diese Prozesse eingebunden werden.

In seinem Jahresbericht für das vergangene Jahr 2019 hat das BIT der Meldung zufolge festgestellt, dass der niederländischen Regierung schlicht die notwendige Expertise für Softwareentwicklungsprojekte fehle. So werde Software nicht richtig aufgesetzt und wichtige Schritte würden übergangen oder nicht richtig umgesetzt. Darüber hinaus warnte das BIT, dass die Projekte meist auch nicht wiederverwendbar seien.

Bei der Coronamelder-App sei dies aber nach anfänglichen Probleme offenbar deutlich besser gelaufen, was auch auf die Beteiligung externer Experten sowie den Open-Source-Ansatz zurückgeführt wird. Um die Sicherheit des Codes künftig noch besser überprüfen zu lassen, überlege die Regierung zudem die Einführung eines eigenen Bug-Bounty-Programms für die App. Auch hier liegt die Vermutung nahe, dass dies bei Erfolg auf andere Softwareprojekte ausgeweitet werden könnte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 29,49€
  2. 14,49€
  3. 4,69€

jude 17. Okt 2020 / Themenstart

Wo stehen die arbeiten?

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Immortals Fenyx Rising - Fazit

Im Video zeigt Golem.de das Actionspiel Immortals Fenyx Rising.

Immortals Fenyx Rising - Fazit Video aufrufen
Futuristische Schwebebahn im Testbetrieb: Verkehrsmittel der Zukunft für die dritte Dimension
Futuristische Schwebebahn im Testbetrieb
Verkehrsmittel der Zukunft für die dritte Dimension

Eine Schwebebahn für die Stadt, die jeden Passagier zum Wunschziel bringt - bequem, grün, ohne Stau und vielleicht sogar kostenlos. Ist das realistisch?
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. ÖPNV Infraserv Höchst baut Wasserstofftankstelle für Züge

Librem Mini v2 im Test: Der kleine Graue mit dem freien Bios
Librem Mini v2 im Test
Der kleine Graue mit dem freien Bios

Der neue Librem Mini eignet sich nicht nur perfekt für Linux, sondern hat als einer von ganz wenigen Rechnern die freie Firmware Coreboot und einen abgesicherten Bootprozess.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Purism Neuer Librem Mini mit Comet Lake
  2. Librem 14 Purism-Laptops bekommen 6 Kerne und 14-Zoll-Display
  3. Librem Mini Purism bringt NUC-artigen Mini-PC

Next-Gen: Tolle Indiegames für PS5 und Xbox Series X/S
Next-Gen
Tolle Indiegames für PS5 und Xbox Series X/S

Kaum ein unabhängiger Entwickler hat Dev-Kits für PS5 und Xbox Series X/S - aber The Pathinder und Falconeer sind tolle Next-Gen-Indiegames!
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Raumschiffknacker im Orbit
  2. Rollenspiel Fans übersetzen Disco Elysium ins Deutsche
  3. Indiegames-Rundschau Einmal durchspielen in 400 Tagen

    •  /