• IT-Karriere:
  • Services:

Bug Bounty: Nextcloud zahlt bis zu 5.000 US-Dollar für Fehler

Sicherheitsprüfungen von Nextcloud können sich Hacker nun bezahlen lassen. Das erst wenige Wochen alte Unternehmen startet dafür ein Bug-Bounty-Programm, das vergleichsweise hohe Prämien für Open-Source-Software bietet.

Artikel veröffentlicht am ,
Nextcloud startet ein relativ hochdotiertes Bug-Bounty-Programm
Nextcloud startet ein relativ hochdotiertes Bug-Bounty-Programm (Bild: Nextcloud.com)

Nur wenige Tage nach der ersten Veröffentlichung der freien Serverplattform zur Dateisynchronisation von Nextcloud ist ein Bug-Bounty-Programm für das Projekt gestartet worden. Das heißt, dass sich Sicherheitsforscher und Hacker künftig das Auffinden von sicherheitsrelevanten Fehlern in dem Code bezahlen lassen können. Für eine Komplettübernahme des Servers, bei der Code ausgeführt werden kann, eine sogenannte Remote Code Execution (RCE), will Nextcloud 5.000 US-Dollar zahlen.

Stellenmarkt
  1. SC-Networks GmbH, Starnberg
  2. enowa AG, verschiedene Standorte

Für einen Zugriff auf Nutzerdaten an dem Mechanismus zur Authentifizierung des Servers vorbei sollen 2.000 US-Dollar gezahlt werden, für die Übernahme einer Nutzersitzung etwa per Cross-Site-Scripting (XSS) immerhin noch 750 US-Dollar. Für den Umgang mit gemeldeten Fehlern und zur Abwicklung der Zahlung nutzt Nextcloud die Plattform Hackerone.

Gute Erfahrung mit Hackerone

Nextcloud ist eine Abspaltung von Owncloud, die durch dessen Gründer Frank Karlitschek und einige Kernentwickler erst Anfang Juni dieses Jahres entstanden ist. Zu dem Nextcloud-Team gehört auch der zuvor bereits bei Owncloud für die Sicherheit zuständige Lukas Reschke. Dieser betreute auch das Bug-Bounty-Programm von Owncloud, für das ebenfalls Hackerone genutzt worden ist.

Der Geschäftsführer von Hackerone, Marten Mickos, zeigt sich erfreut darüber, wieder mit Reschke zusammenzuarbeiten. Dessen Erfahrung mit dem Bug-Bounty-Programm komme der Sicherheit von Nextcloud und damit seinen Kunden zugute, sagte Mickos. Laut dem für die Nextcloud-Kommunikation zuständigen Jos Poortvliet umfasst das nun für Nextcloud aufgelegte Programm zudem eine der höchsten Prämien, die derzeit für Open-Source Software-geboten würden. Zumindest im direkten Vergleich mit Owncloud sind die Prämien von Nextcloud beeindruckend. Die derzeit höchste ausgelobte Prämie von Owncloud ist 500 US-Dollar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 199,90€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. Fallout Bombs Drop Event (u. a. Fallout 76 für 14,99€, Fallout 4: Game of the Year...
  3. (u. a. be quiet! PURE BASE 600 Window Tower-Gehäuse für 74,90€, Sharkoon QuickStore Portable...
  4. (u. a. Samsung Galaxy S10+ 512 GB 6,4 Zoll Dynamic AOMLED für 634,90€, Huawei MateBook D 14...

johnripper 17. Jun 2016

Das wird auch nicht besser werden. Nextcloud ist eine 1 zu 1 Weiterentwicklung von...


Folgen Sie uns
       


Apple: iPhone 12 bekommt Magnetrücken und kleinen Bruder
Apple
iPhone 12 bekommt Magnetrücken und kleinen Bruder

Das iPhone 12 ist mit einem 6,1-Zoll- und das iPhone 12 Mini mit einem 5,4-Zoll-Display ausgerüstet. Ladegerät und Kopfhörer fallen aus Gründen des Umweltschutzes weg.

  1. Apple iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max werden größer
  2. Apple iPhone 12 verspätet sich
  3. Back Tap iOS 14 erkennt Trommeln auf der iPhone-Rückseite

Mafia Definitive Edition im Test: Ein Remake, das wir nicht ablehnen können
Mafia Definitive Edition im Test
Ein Remake, das wir nicht ablehnen können

Familie ist für immer - nur welche soll es sein? In Mafia Definitive Edition finden wir die Antwort erneut heraus, anders und doch grandios.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Mafia Definitive Edition angespielt Don Salieri wäre stolz
  2. Mafia Definitive Edition Ballerei beim Ausflug aufs Land
  3. Definitive Edition Das erste Mafia wird von Grund auf neu erstellt

Watch SE im Test: Apples gelungene Smartwatch-Alternative
Watch SE im Test
Apples gelungene Smartwatch-Alternative

Mit der Watch SE bietet Apple erstmals parallel zum Topmodell eine zweite, günstigere Smartwatch an. Die Watch SE eignet sich unter anderem für Nutzer, die auf die Blutsauerstoffmessung verzichten können.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple WatchOS 7.0.3 behebt Reboot-Probleme der Apple Watch 3
  2. Series 6 im Test Die Apple Watch zwischen Sport, Schlaf und Sättigung
  3. Apple empfiehlt Neuinstallation Probleme mit WatchOS 7 und Apple Watch lösbar

    •  /