Abo
  • IT-Karriere:

Bug Bounty: Facebook zahlt 40.000 US-Dollar für Imagetragick-Bug

Facebook war auch Monate nach Entdeckung von Imagetragick für den Bug anfällig. Das Team reagierte aber schnell und patchte den Bug.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook zahlte 40.000 US-Dollar für einen Imagetragick.
Facebook zahlte 40.000 US-Dollar für einen Imagetragick. (Bild: Thierry Roge/Reuters)

Der Sicherheitsforscher Andrey Leonov hat 40.000 US-Dollar für die Entdeckung eines Bugs in der Software des sozialen Netzwerks bekommen. Facebook war für die Imagetragick-Schwachstelle (CVE-2016-3714) anfällig, die es ermöglicht, über präparierte Bilder Code in einen Webserver einzuschleusen und zur Ausführung zu bringen.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Hamburg
  2. IGEL Technology GmbH, Augsburg

Facebook war offenbar im vergangenen Herbst auch fünf Monate nach Bekanntwerden der Sicherheitslücke noch dafür verwundbar. Leonov wurde offenbar eher zufällig auf den Bug aufmerksam. Während er einen anderen großen Onlinedienst testete, leitete ihn ein Redirect auf Facebook um und er probierte verschiedene Angriffsszenarien durch.

Server Side Request Forgery

Mit dem Upload eines präparierten Bildes im SVG-Format gelang es ihm schließlich, eine Anfrage des Servers zu provozieren (Server Side Request Forgery, SSRF). Da die Firewall normale Zugriffe blockiert, nutzte Leonov stattdessen DNS-Anfragen, die von Facebooks Firewall offensichtlich nicht gefiltert wurden.

Leonov schickte im vergangenen Oktober einen Proof of Concept an Facebooks Sicherheitsteam, das innerhalb von zwei Tagen reagierte und den Fehler behoben hat. Der Bounty wurde über das Portal Bugcrowd ausgezahlt. Den Exploit selbst veröffentlichte Leonov nicht.

Der Imagetragick-Bug war im vergangenen Mai von Nikolay Ermishkin gefunden worden. Bei mehr als 200 Bildformaten war es möglich, über Bilder Shellcode in Server zu injizieren. Innerhalb weniger Tage wurde die Sicherheitslücke von Angreifern aktiv ausgenutzt. Einziger Schutz war zunächst, die Unterstützung für zahlreiche Bildformate zu deaktivieren, die Prüfung der Magic Bytes zu aktivieren oder die alternative Bibliothek Graphicsmagick zu nutzen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 529,00€ (zzgl. Versand)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 2080 Super - Test

Mit der Geforce RTX 2080 Super legt Nvidia die Geforce RTX 2080 als leicht schnellere Version auf.

Geforce RTX 2080 Super - Test Video aufrufen
IT-Arbeit: Was fürs Auge
IT-Arbeit
Was fürs Auge

Notebook, Display und Smartphone sind für alle, die in der IT arbeiten, wichtige Werkzeuge. Damit man etwas mit ihnen anfangen kann, ist ein anderes Werkzeug mindestens genauso wichtig: die Augen. Wir geben Tipps, wie man auch als Freiberufler augenschonend arbeiten kann.
Von Björn König

  1. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"
  2. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt
  3. IT-Standorte Wie kann Leipzig Hypezig bleiben?

Erdbeobachtung: Satelliten im Dienst der erneuerbaren Energien
Erdbeobachtung
Satelliten im Dienst der erneuerbaren Energien

Von oben ist der Blick auf die Erde am besten. Satelliten werden deshalb für die Energiewende eingesetzt: Mit ihnen lassen sich beispielsweise die Standorte für Windkraftwerke oder Solaranlagen bestimmen sowie deren Ertrag prognostizieren.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Rocketlab Kleine Rakete wird wiederverwendbar und trotzdem teurer
  2. Space Data Highway Esa bereitet Laser-Kommunikationsstation für den Start vor
  3. Iridium Certus Satelliten-Breitbandnetz startet mit 350 bis 700 KBit/s

Schienenverkehr: Die Bahn hat wieder eine Vision
Schienenverkehr
Die Bahn hat wieder eine Vision

Alle halbe Stunde von einer Stadt in die andere, keine langen Umsteigezeiten zur Regionalbahn mehr: Das verspricht der Deutschlandtakt der Deutschen Bahn. Zu schön, um wahr zu werden?
Eine Analyse von Caspar Schwietering

  1. DB Navigator Deutsche Bahn lädt iOS-Nutzer in Betaphase ein
  2. One Fiber EWE will Bahn mit bundesweitem Glasfasernetz ausstatten
  3. VVS S-Bahn-Netz der Region Stuttgart bietet vollständig WLAN

    •  /