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Buffy - Im Bann der Dämonen: Worum es im Spin-off Faith hätte gehen sollen

Nach dem Ende der Serie Buffy sollte die Jägerin Faith ihre eigene Serie bekommen.
/ Peter Osteried
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Eliza Dushku als Faith in Buffy - Im Bann der Dämonen (Bild: 20th Century)
Eliza Dushku als Faith in Buffy - Im Bann der Dämonen Bild: 20th Century

Buffy – Im Bann der Dämonen lief von 1997 bis 2003 erfolgreich mit sieben Staffeln und mit Angel gab es einen Ableger, der es auf fünf Staffeln brachte. Eine Zeichentrickserie, die zur High-School-Zeit von Buffy und ihren Freunden spielen sollte, kam über eine kurze Präsentation nicht hinaus, außerdem war ein Ableger für Buffys Wächter Rupert Giles im Gespräch.

Nichts davon nahm Gestalt an, ebenso wenig wie ein Spin-off zu Faith, der direkt nach dem Ende von Buffy – Im Bann der Dämonen hätte kommen sollen(öffnet im neuen Fenster) . Mit dem Cliffhanger-Finale von Angel endete auch das Buffyverse.

Wie kam es, dass Faith nicht produziert wurde? Man bot Eliza Dushku an, die Hauptrolle in der Serie zu spielen. Tim Minear, der gerade Angel zum Abschluss gebracht hatte, hatte das Konzept entwickelt. Er beschrieb das Ganze als "Faith trifft auf Kung Fu" – damit meinte er die 70er-Jahre-Serie mit David Carradine als Shaolin-Mönch, der im Wilden Westen von Stadt zu Stadt zieht.

Faith als Jägerin und Gejagte

Denn das sollte auch Faith(öffnet im neuen Fenster) tun. Sie hätte sich auf ihr Motorrad schwingen, durchs Land fahren und vielleicht auch andere Länder besuchen sollen, immer auf der Suche nach einem Ort, an dem sie endlich zur Ruhe kommen, endlich heimisch werden kann.

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Dabei sollte sie verfolgt werden. Schließlich ist sie aus dem Gefängnis ausgebrochen, um Angel und später Buffy zu helfen. Die Strafverfolgungsbehörden wären also hinter ihr her gewesen. Und natürlich hätte sie als Jägerin allerhand Dämonen zu bekämpfen gehabt.

Dushku wollte aber nicht länger Faith sein. Sie erklärte zwar in Interviews, dass sie die Figur gemocht habe, meinte aber auch, dass ein Faith-Spin-off nur schwer durchzuziehen gewesen wäre – weil er viel zu früh nach Buffy – Im Bann der Dämonen gekommen wäre und Vergleiche geradezu heraufbeschworen hätte. Dushku fürchtete, dass die Show nicht angekommen wäre.

Ironie der Geschichte ist, dass sie sich stattdessen für das Serienprojekt Tru Calling entschied, das nach nur zwei kurzen Staffeln wieder eingestellt wurde. Wahrscheinlich wäre eine Faith-Serie langlebiger gewesen. Sie hätte das Franchise auch am Leben erhalten – filmisch gesehen. So jedoch gab es offizielle Fortsetzungen nur noch in Comicform(öffnet im neuen Fenster) .


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