Bürosoftware: Libreoffice 5.3 rendert besser

Die freie Bürosoftware Libreoffice erhält in der aktuellen Version 5.3 eine verbesserte Rendering-Engine und ein adaptives Menü namens Muffin. Zudem wurde das deutsche Rechtschreibmodul aktualisiert.

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Das Muffin-Menü in Libreoffice 5.3
Das Muffin-Menü in Libreoffice 5.3 (Bild: Libreoffice)

Libreoffice 5.3 bringt eine Reihe Verbesserungen mit, wobei besonders durch die neue Rendering-Engine die Darstellung der freien Bürosoftware auf allen Plattformen deutlich genauer und glatter erfolgen soll. Als weitere Neuerung preisen die Entwickler ein adaptives Menü an, das den Namen Muffin erhalten hat. Es bietet neben dem klassischen Menü drei weitere an, etwa für Notebooks. Zahlreiche kleinere Optimierungen an sämtlichen Komponenten runden die aktuelle Version ab, darunter eine aktualisierte deutsche Rechtschreibung und Silbentrennung. Erstmals bietet Libreoffice auch eine eigene Online-Version der Kernkomponenten Writer, Calc und Impress an.

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Bereits im Vorfeld stellte das Libreoffice-Projekt ein neues adaptives Menü mit dem Namen My User Friendly & Flexible Interface - kurz Muffin - vor. Dem Nutzer bietet Muffin neben dem klassischen Menü drei weitere Layouts zur Verfügung, die entfernt an Microsofts Ribbon-Menüs erinnern. Um mehr Platz für Dokumente oder Tabellen zu schaffen, lässt sich das bisher aus zwei Reihen bestehende Menü in einer einzigen Symbol-Reihe zusammenfassen. Dabei kann die rechts platzierte Seitenleiste zusätzlich ausgeblendet werden. Die dort zur Verfügung gestellten Komponenten, etwa die Dokumentvorlagen, landen dann im Menü.

Ursprüngliches Menü bleibt erhalten

Speziell für Notebooks gibt es ein weiteres mehrzeiliges Menü, das sowohl Symbole als auch Bezeichnungen darstellt. Sie werden je nach Funktion in Gruppen zusammengefasst. Funktionen werden kontextsensitiv ein- und ausgeblendet. Prinzipiell lassen sich alle neuen Layouts wiederum selbst anpassen. Die Muffin-Menüs dienen lediglich als Vorlagen. Das ursprüngliche Menü bleibt ebenfalls erhalten.

Die neue Rendering-Engine soll vor allem die Darstellung von Opentype-Schriftarten auf allen Plattformen verbessern. Besonders Nutzer von Libreoffice unter MacOS können jetzt auch Schriftarten nutzen, die auf die Graphite Engine angewiesen sind. Dadurch erweitert sich der Schriftarten-Fundus deutlich, etwa durch die Integration der für Urdu benötigten Fonts. Dem zu Grunde liegt die freie Grafikbibliothek Harfbuzz, die für das Rendern von Schriftglyphen sorgt.

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Im sogenannten Safe Mode kann Libreoffice künftig gestartet werden, wenn etwa Probleme mit Extensions vorliegen. Im darauf folgenden Dialog können Erweiterungen ausgeschaltet oder die Software auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt werden. Das Dialogfeld zur Verwaltung der Extensions wurde überarbeitet und vor allem von Fehlern bereinigt. Zudem wurde der Wiederherstellungsdialog vereinfacht.

Das Rechtschreibungsmodul erhält etwa 7.300 neue deutsche Wörter und die Trennungshilfe wurde ebenfalls erweitert. Im Kontextmenü werden jetzt die Tastenkombinationen zu den jeweiligen Befehlen angezeigt. In der Seitenleiste gibt es ein Änderungsprotokoll, erweiterte Seiteneinstellungen und Tabellenvorlagen. Besonders in der Exportfunktion ins Xlsx-Format haben die Entwickler zahlreiche Verbesserungen eingepflegt.

Sämtliche Neuerungen sind auf der Webseite des Projekts zusammengefasst. Dort steht Libreoffice 5.3 für Linux, Windows und MacOS zum Download bereit.

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Milber 02. Feb 2017

Das lief unter open365.io und hat sehr gut funktioniert (ink. 25GB Speicher). Jetzt ist...

Anonymer Nutzer 01. Feb 2017

ich habe eine alte OpenOffice installation ausgetauscht und es sind einige Bugs gefixt...

TrudleR 01. Feb 2017

Hab dank dir auch gerade gespendet. Die Argumentation hat mich wirklich überzeugt. :)



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