Abo
  • Services:

Bürosoftware: Libreoffice 5.3 rendert besser

Die freie Bürosoftware Libreoffice erhält in der aktuellen Version 5.3 eine verbesserte Rendering-Engine und ein adaptives Menü namens Muffin. Zudem wurde das deutsche Rechtschreibmodul aktualisiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Muffin-Menü in Libreoffice 5.3
Das Muffin-Menü in Libreoffice 5.3 (Bild: Libreoffice)

Libreoffice 5.3 bringt eine Reihe Verbesserungen mit, wobei besonders durch die neue Rendering-Engine die Darstellung der freien Bürosoftware auf allen Plattformen deutlich genauer und glatter erfolgen soll. Als weitere Neuerung preisen die Entwickler ein adaptives Menü an, das den Namen Muffin erhalten hat. Es bietet neben dem klassischen Menü drei weitere an, etwa für Notebooks. Zahlreiche kleinere Optimierungen an sämtlichen Komponenten runden die aktuelle Version ab, darunter eine aktualisierte deutsche Rechtschreibung und Silbentrennung. Erstmals bietet Libreoffice auch eine eigene Online-Version der Kernkomponenten Writer, Calc und Impress an.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Wetzlar
  2. Aenova Group, Wolfratshausen

Bereits im Vorfeld stellte das Libreoffice-Projekt ein neues adaptives Menü mit dem Namen My User Friendly & Flexible Interface - kurz Muffin - vor. Dem Nutzer bietet Muffin neben dem klassischen Menü drei weitere Layouts zur Verfügung, die entfernt an Microsofts Ribbon-Menüs erinnern. Um mehr Platz für Dokumente oder Tabellen zu schaffen, lässt sich das bisher aus zwei Reihen bestehende Menü in einer einzigen Symbol-Reihe zusammenfassen. Dabei kann die rechts platzierte Seitenleiste zusätzlich ausgeblendet werden. Die dort zur Verfügung gestellten Komponenten, etwa die Dokumentvorlagen, landen dann im Menü.

Ursprüngliches Menü bleibt erhalten

Speziell für Notebooks gibt es ein weiteres mehrzeiliges Menü, das sowohl Symbole als auch Bezeichnungen darstellt. Sie werden je nach Funktion in Gruppen zusammengefasst. Funktionen werden kontextsensitiv ein- und ausgeblendet. Prinzipiell lassen sich alle neuen Layouts wiederum selbst anpassen. Die Muffin-Menüs dienen lediglich als Vorlagen. Das ursprüngliche Menü bleibt ebenfalls erhalten.

Die neue Rendering-Engine soll vor allem die Darstellung von Opentype-Schriftarten auf allen Plattformen verbessern. Besonders Nutzer von Libreoffice unter MacOS können jetzt auch Schriftarten nutzen, die auf die Graphite Engine angewiesen sind. Dadurch erweitert sich der Schriftarten-Fundus deutlich, etwa durch die Integration der für Urdu benötigten Fonts. Dem zu Grunde liegt die freie Grafikbibliothek Harfbuzz, die für das Rendern von Schriftglyphen sorgt.

Bessere Rechtschreibung

Im sogenannten Safe Mode kann Libreoffice künftig gestartet werden, wenn etwa Probleme mit Extensions vorliegen. Im darauf folgenden Dialog können Erweiterungen ausgeschaltet oder die Software auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt werden. Das Dialogfeld zur Verwaltung der Extensions wurde überarbeitet und vor allem von Fehlern bereinigt. Zudem wurde der Wiederherstellungsdialog vereinfacht.

Das Rechtschreibungsmodul erhält etwa 7.300 neue deutsche Wörter und die Trennungshilfe wurde ebenfalls erweitert. Im Kontextmenü werden jetzt die Tastenkombinationen zu den jeweiligen Befehlen angezeigt. In der Seitenleiste gibt es ein Änderungsprotokoll, erweiterte Seiteneinstellungen und Tabellenvorlagen. Besonders in der Exportfunktion ins Xlsx-Format haben die Entwickler zahlreiche Verbesserungen eingepflegt.

Sämtliche Neuerungen sind auf der Webseite des Projekts zusammengefasst. Dort steht Libreoffice 5.3 für Linux, Windows und MacOS zum Download bereit.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und 20€ Steam-Guthaben geschenkt bekommen
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Milber 02. Feb 2017

Das lief unter open365.io und hat sehr gut funktioniert (ink. 25GB Speicher). Jetzt ist...

weltraumkuh 01. Feb 2017

ich habe eine alte OpenOffice installation ausgetauscht und es sind einige Bugs gefixt...

TrudleR 01. Feb 2017

Hab dank dir auch gerade gespendet. Die Argumentation hat mich wirklich überzeugt. :)


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key 2 - Hands on

Das Key2 ist das Nachfolgemodell des Keyone. Das Grundprinzip ist gleich. Im unteren Gehäuseteil gibt es eine fest verbaute Hardware-Tastatur. Darüber befindet sich ein Display im 3:2-Format. Das Schreiben auf der Tastatur ist angenehm. Im Juli 2018 kommt das Key2 zum Preis von 650 Euro auf den Markt.

Blackberry Key 2 - Hands on Video aufrufen
Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

    •  /