Bürogebäude Karl: Apple baut Standort in München deutlich aus

Apple wird seine Aktivitäten in München offenbar deutlich ausbauen und auch ein neues Bürogebäude beziehen, das Platz für 1.500 Beschäftigte bietet. In München betreibt Apple bereits das Bavarian Design Center mit 300 Mitarbeitern.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Apple zieht es nach München
Apple zieht es nach München (Bild: Bildmontage: Golem.de)

Apple will ebenso wie Google in München künftig deutlich mehr Mitarbeiter beschäftigen. Aktuell hat das Unternehmen mit dem Bavarian Design Center bereits eine Niederlassung in der Nähe des Hauptbahnhofs mit 300 Beschäftigten, nun soll das Bürogebäude Karl hinzukommen, dass sich derzeit noch im Bau befindet und an der Karlstraße liegt. Es wurde vom britischen Architekten David Chipperfield entworfen. Das hat die Süddeutsche Zeitung aus Kreisen der Immobilienbranche erfahren.

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2021 soll das Gebäude fertig gestellt werden und etwa Platz für 1.500 Personen auf 30.000 Quadratmetern Geschossfläche bieten. Apple hat die Pläne bisher nicht offiziell bestätigt. Bereits jetzt schreibe Apple aber schon neue Stellen für den Standort München aus, berichtete die Süddeutsche Zeitung. Es handele sich um mehr als 60 Stellen vornehmlich im Bereich Forschung und Entwicklung.

Apple Chef Tim Cook hatte München während des Oktoberfests 2019 besucht und dabei auch das Bavarian Design Center des Unternehmens besichtigt.

Verdrängungseffekte befürchtet

Google will seinen Münchner Standort ebenfalls erweitern. Derzeit arbeiten etwa 1.000 Personen dort, künftig sollen es 2.500 sein. Auch Amazon und Microsoft sitzen in München.

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Wie auch in anderen Teilen Deutschlands, sind diese Ansiedlungen von meist hochbezahlten Mitarbeitern nicht ganz unproblematisch für die Städte. Einerseits sorgt ihr Konsum für eine Belebung der örtlichen Wirtschaft, andererseits können sie Mieten zahlen, die andere Bewohner der Gegenden nicht tragen können, wodurch die Gefahr der Verdrängung entsteht.

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Megusta 21. Jan 2020

so ein großes Unternehmen, könnte auch gleich mit einer Klage drohen, das wollen wir...

jonasz 21. Jan 2020

Dann wäre Unix/Linux immer noch das bessere Betriebssystem, ich habe als Systemplaner und...

jonasz 20. Jan 2020

München usw. wären allgemein für mich keine lebenswerte Städte, mein Kollege aus Tirol...

cuthbert34 20. Jan 2020

Machen wir uns doch nix vor. Der Förderalismus in Deutschland ist absurd ausgeprägt. 80...

Oktavian 20. Jan 2020

Und trotz der laschen Steuerprüfung ist Bayern mit Abstand größter Zahler im...



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