Bürgermeister: Telekom lässt "das Netz bei uns zusammenbrechen"

In einem oberbayerischen Landkreis hatte die Telekom ihr Netz schon ausgebaut. Doch die Bürger haben sich für Deutsche Glasfaser entschieden. Jetzt lasse die Telekom die Leitungen zusammenbrechen, klagt ein Bürgermeister.

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Vlnr: Stephan Zimmermann (Geschäftsführer Deutsche Glasfaser), Staatssekretär Hans Reichhart , Thomas Huber (CSU), Doris Rauscher (SPD), Landrat Robert Niedergesäß, Bürgermeister Ernst Eberherr
Vlnr: Stephan Zimmermann (Geschäftsführer Deutsche Glasfaser), Staatssekretär Hans Reichhart , Thomas Huber (CSU), Doris Rauscher (SPD), Landrat Robert Niedergesäß, Bürgermeister Ernst Eberherr (Bild: Deutsche Glasfaser)

Seit die Deutsche Glasfaser in den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Glonn das Netz ausbaut, gibt es Kritik an der Deutschen Telekom. Egmatings Bürgermeister Ernst Eberherr sagte laut einem Bericht der Anzeigenzeitung über die Telekom: "Die meint, das Netz nicht mehr bedienen zu müssen. Immer wieder brechen die Leitungen zusammen." Sehr viel Ärger verursache die Telekom auch damit, dass sie versuche, möglichst schnell noch möglichst viele Verträge abzuschließen.

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Eberherr freute sich sehr, dass es jetzt "mit Deutsche Glasfaser vorangeht, weil sich viele meiner Bürger vom Breitbandausbau der Telekom verprellt fühlen. Die Datenrate der realisierten Anschlüsse in Kupfertechnik ist oftmals deutlich geringer als versprochen."

Glonn liegt im oberbayerischen Landkreis Ebersberg und hat sechs Gemeinden. In vier der Gemeinden, in Bruck (1.244 Einwohner), Egmating (2.314), Glonn Markt (5.081) und in Moosach (1.532), wurde die 40-Prozent-Quote der Vertragsabschlüsse erreicht.

Deutsche Glasfaser setzt sich trotzt Telekom-Leitungen durch

Hans Reichhart, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, sagte: "Inzwischen wollen immer mehr Bürger beim Interesse an einem neuen Haus nicht nur wissen, wie hoch der Baupreis ist, sondern auch, ob es dort ein schnelles Internet gibt."

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Die Gemeinde Egmating am südwestlichen Rand des Landkreises Ebersberg hat in ihren Kerngebieten bereits Telekom-Anschlüsse in Kupfertechnik, ebenso wie in den Nachbarorten. Stephan Zimmermann, Mitglied der Geschäftsleitung der Deutsche Glasfaser, erklärte: "Ich finde es toll, dass sich trotz reichlich vorhandenen Breitbandanschlüssen in Kupfertechnik so viele Bürger in Egmating und auch in Bruck, Glonn und Moosach für einen kupferfreien Glasfaseranschluss entschieden haben. Wir werden hierzu in den nächsten 18 Monaten in den vier Gemeinden zwischen sechs und sieben Millionen Euro investieren."

Für die Außenbereiche dieser vier Ortschaften der Verwaltungsgemeinschaft Glonn findet ein Förderverfahren Bayerns zum Breitbandausbau statt. Darüber hinaus hat sich Deutsche Glasfaser entschlossen, die Kerngebiete dieser vier Orte eigenwirtschaftlich auszubauen, weil sich bei der Nachfragebündelung genügend Haushalte für einen FTTH-Anschluss (Fiber to the Home) des Betreibers entschieden haben. Für den Ausbau im Außenbereich von Egmating zahlt das Bundesland 403.362 Euro und die Gemeinde Egmating bezuschusst das Projekt mit rund 100.000 Euro.

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magslamenas 27. Aug 2018

Ich denke, Faksimile bezog sich darauf, dass mein Satz mit "gerade in Artikeln, in denen...

DerDy 27. Aug 2018

Ohne Worte.

Faksimile 25. Aug 2018

Wirtschaftliche Gegenleistung = Gewinn? Kein Problem für den Staat. Er alleine baut die...

bombinho 24. Aug 2018

Zufaelle gibt es. Man kann z.B. auch aus hormonellen Gruenden affektioniert reagieren...



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