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Bündelung: Vodafones Hybridrouter lässt weiter auf sich warten

Nach einer Ankündigung auf der Cebit vor einem Jahr hat niemand mehr etwas vom geplanten Hybridrouter von Vodafone gehört. Golem.de hat nachgeforscht.

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Der ewige Prototyp des Bündelrouters
Der ewige Prototyp des Bündelrouters (Bild: Vodafone)

Vodafones auf der Cebit 2016 angekündigter Hybridrouter ist fast ein Jahr später noch immer nicht auf dem Markt. Wie Vodafone-Sprecher Volker Petendorf Golem.de auf Anfrage sagte, sieht der Netzbetreiber keinen großen Bedarf mehr für das inzwischen angeblich fertiggestellte Gerät.

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Petendorf: "Technisch ist die Entwicklung des hybriden Routers, den wir als Prototyp auf der Cebit vorgestellt haben, ausgereift. Tiefergreifende Marktforschungen zeigen allerdings, dass der Bedarf nach einer hybriden Lösung, die Kabel und LTE kombiniert, bei den Kunden aktuell nur sehr begrenzt ist. Deshalb investieren wir momentan vor allem in die weitere Optimierung unserer Kerntechnologien. Ebenso arbeiten wir parallel an einer hybriden Lösung, die DSL und LTE kombiniert."

Vodafones Prototyp eines Gigabit-Bündelrouters auf der Cebit 2016 basierte auf einer Technik von Ericsson. Das Gerät versprach 500 MBit/s im Kabel und 500 MBit/s im Mobilfunk, zusammen sollen über 1 GBit/s erreicht werden. Die Bündelung übernahm am Messestand eine Software, die auf einem Mini-PC lief und mit einer Fritzbox von AVM zusammenarbeitete, sagte ein Vodafone-Beschäftigter. Für das Endgerät komme jeder Hersteller von Customer-Premises-Equipment infrage, erklärte Ericsson.

Kein Verkaufsschlager

Die Deutsche Telekom bietet den Speedport Hybrid Router von Huawei bereits seit November 2014 an. Der Speedport Hybrid bietet bis zu 100 MBit/s am VDSL-Anschluss und bis zu 100 MBit/s am LTE-Anschluss. Im LTE-Netz der Telekom sind aber bereits maximal 300 MBit/s möglich, abhängig vom Endgerätetyp und Netzausbaugebiet. Millionenfach hat die Telekom den Hybridrouter allerdings nicht absetzen können. Am 30. September 2016 hatte die Telekom etwas mehr als 250.000 Hybridkunden.

Im Mobilfunk versorge Vodafone bereits 30 Städte Deutschlands mit Geschwindigkeiten von bis zu 375 MBit/s. In ersten Pilotprojekten seien bereits bis zu 525 MBit/s nutzbar. Per Koaxialkabel versorge der Betreiber bereits rund 6 Millionen Haushalte mit 400 MBit/s und 13 Millionen mit 200 MBit/s. "Erste Haushalte werden sogar schon mit 500 MBit/s versorgt", erklärte Petendorf.

Bei VDSL bietet Vodafone Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s. Hier versucht der Konzern seine DSL-Kunden, für die Zahlungen an die Telekom fällig werden, in sein TV-Kabelnetz zu überführen.

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Ovaron 19. Feb 2017

:-) Ganz einfach, so eine Antwort gibt keine Gemeinde auf die Frage danach was sie zu...

Ovaron 18. Feb 2017

Überall dort, wo man mehr als die per DSL maximal gelieferte Bitrate benötigt oder haben...

Arsenal 18. Feb 2017

Ei und meinst du in diesem Fall hilft dir LTE mit niedrigst priorisierten Daten weiter...

DerDy 16. Feb 2017

Den Artikel bzw. den Autor verstehe ich nicht. Vor rund 20 Monaten wurde vom selben...


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