Abo
  • Services:

Bügel statt Tasten: Virtuelle Tastatur zum Anschnallen

Mit zwei Bügeln auf den Händen soll eine virtuelle Tastatur realisiert werden, die der Benutzer von Google Glass oder Oculus Rift nutzen kann. Die Sensoren in den Bügeln erkennen die Fingerpositionen und merken, wenn eine virtuelle Taste getroffen wurde. So ließe sich auch ein Trackpad bauen.

Artikel veröffentlicht am ,
Sensoren der virtuellen Tastatur
Sensoren der virtuellen Tastatur (Bild: Mälardalen University)

Wie tippt man eigentlich mit einer Computerbrille auf der Nase? Lars Asplund von der Mälardalen University (MDH) hat eine Antwort gefunden. Der Anwender streift sich zwei Griffe über die Hände, die seine Fingerpositionen erkennen und so ein Tippen auf beliebigen Oberflächen ermöglichen - ganz ohne echte Tasten.

  • Virtual Keyboard (Bild: Mälardalen University)
  • Virtual Keyboard (Bild: Mälardalen University)
  • Virtual Keyboard (Bild: Mälardalen University)
  • Virtual Keyboard (Bild: Mälardalen University)
  • Virtual Keyboard (Bild: Mälardalen University)
  • Virtual Keyboard (Bild: Mälardalen University)
Virtual Keyboard (Bild: Mälardalen University)
Stellenmarkt
  1. Hays AG, Mannheim
  2. Universität Konstanz, Konstanz

Bisher wurden virtuelle Tastaturen meist mit einer Laserprojektion auf den Tisch realisiert, doch das erfordert ein genaues Zielen auf die Buchstaben. Dazu kommt, dass diese Tastaturen mit einer VR-Brille, die die Sicht verdeckt, überhaupt nicht nutzbar sind.

Forscher der Mälardalen University in Schweden haben nun eine virtuelle Tastatur entwickelt, die genau für diesen Einsatzzweck geeignet ist. Dem Nutzer wird das Tastenfeld mit der Brille eingeblendet, während die Position seiner Finger mit den Bügeln erfasst wird, die er sich um die Hände legt. Mit den eingebauten Sensoren wird festgestellt, ob eine Taste gedrückt wurde.

Lars Asplund von der MDH schlägt vor, das Eingabegerät Virtual Keyboard auch als Computermaus zu nutzen. Vorteile gegenüber einer echten Tastatur sind außerdem der geringe Platzbedarf und die bessere Ergonomie im Gegensatz zum üblichen Maus-Tastatur-Wechsel. Letztlich erkennt das Gerät Gesten und kann auch Wisch- oder Kneifbewegungen der Finger erkennen. So ließe sich auch eine Alternative für die Touchscreenbedienung entwickeln, die auf jeder Oberfläche funktioniert.

Um das Projekt serienreif zu machen, wären aber 10 bis 15 Millionen schwedische Kronen (1,1 bis 1,7 Millionen Euro) erforderlich, so Lars Asplund. Vielleicht hilft eine Crowdfunding-Kampagne dabei, die notwendigen Mittel bereitzustellen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 6,99€
  2. 11,19€ inkl. USK18-Versand
  3. 0,00€
  4. 0,00€

KritikerKritiker 12. Mai 2014

hm^^ Ja, meinem Tisch geht es noch gut, nur, jetzt wo du es sagst, die Tastaturablage...

Endwickler 12. Mai 2014

Na, so weit solltest du mir das Denken schon zutrauen. Ich sehe im Video, ich bezog mich...


Folgen Sie uns
       


Sony Xperia XZ3 - Hands on (Ifa 2018)

Das neue Xperia XZ3 von Sony kommt mit Oberklasse-Hardware und interessanten Funktionen, die dem Nutzer den Alltag erleichtern können. Außerdem hat das Gerät einen OLED-Bildschirm, eine Premiere bei einem Smartphone von Sony.

Sony Xperia XZ3 - Hands on (Ifa 2018) Video aufrufen
Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

Retrogaming: Maximal unnötige Minis
Retrogaming
Maximal unnötige Minis

Nanu, die haben wir doch schon mal weggeschmissen - und jetzt sollen wir 100 Euro dafür ausgeben? Mit Minikonsolen fahren Anbieter wie Sony und Nintendo vermutlich hohe Gewinne ein, dabei gäbe es eine für alle bessere Alternative: Software statt Hardware.
Ein IMHO von Peter Steinlechner

  1. Streaming Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
  2. Sicherheit Ein Lob für Twitter und Github
  3. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

    •  /