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Exmitarbeiterin berichtet von ihrer Arbeit bei Apple.
Exmitarbeiterin berichtet von ihrer Arbeit bei Apple. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Verbesserungsversuche scheitern

In dem Buch beschreibt Kickl immer wieder, wie sie durch Vorschläge versucht, die Arbeitsbedingungen im Unternehmen zu verbessern. Selbst kleinste Veränderungen werden abmoderiert und immer ist es die gleiche Floskel: Geht nicht! Argumente spielen für Apple keine Rolle. Sie hat auch Apple-Chef Tim Cook auf die Missstände hingewiesen, ohne dass sich etwas geändert hätte. Sie hat sogar ein Projekt mit dem Titel Minerva entworfen, das für "Multiple Innovations Nourish Employees Reaching Values for Apple" steht. In einer Mappe hat sie das Projekt detailliert beschrieben und ihrem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt.

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Sie schlägt darin vor, für ein Jahr ein Team von sechs Gruppen zu leiten. Sie will die Chance bekommen, zu "beweisen, dass Apple auch anders agieren kann". Sie ist überzeugt, dass das Unternehmen auf diesem Wege "zufriedene Mitarbeiter schaffen kann und dadurch noch zufriedenere Kunden". Auch dieses mühevoll ausgearbeitete Projekt wurde kategorisch abgelehnt, ohne dass darüber näher gesprochen wurde.

Wird sie Apple-Fans verärgern?

Bevor sie bei Apple aussteigt, haben viele ihrer Kollegen das Unternehmen bereits verlassen. Auch hier unterscheidet sich das Unternehmen kaum von anderen Callcentern mit schlechten Arbeitsbedingungen, in denen eine hohe Fluktuation üblich ist. Kurz vor ihrem Ausstieg resümiert sie: "Es kommt mir vor, als hätte ich alles probiert, als wäre ich jeden Weg gegangen, und als hätte ich dabei jede Enttäuschung erlebt, die Apple seinen Mitarbeitern zu bieten hat."

Als ehemaligem Apple-Fan ist Kickl bewusst, wie ihre Schilderungen bei den Lesern ankommen könnten. "Manchmal wird mir dabei mulmig", schreibt sie. "Werden sich Apple-Fans erzürnen, weil ich sie zumindest eines Teils ihrer Illusionen über dieses Unternehmen beraube?"

Das Buch Apple intern ist in gebundener Ausgabe zum Preis von 22 Euro erhältlich.

 Apple versteht seine Mitarbeiter nicht

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Hotohori 23. Mär 2017

Waren meine Eltern ganz genauso. Meine Mutter hat aber dennoch wieder angefangen zu...

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Captain 23. Mär 2017

Was machst du dann? Sozialschmarotzen?

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seizethecheesl 22. Mär 2017

+1

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Pete Sabacker 22. Mär 2017

Kürzlich Telefonsupport für nen 2009er iMac erhalten.

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bonus_bonus 21. Mär 2017

Huch

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