Abo
  • Services:

Bublcam: Ballkamera macht Rundumvideos

Manchmal passiert um die Kamera herum mehr, als im Video dargestellt werden kann. Hier soll die Bublcam helfen, die mit vier Objektiven und ebenso vielen Sensoren ausgerüstet ist und kugelförmige Videopanoramen aufnimmt. Ihre Finanzierung erfolgt über Kickstarter.

Artikel veröffentlicht am ,
Bublcam
Bublcam (Bild: Kickstarter)

Die vier Objektive der Bublcam mit jeweils 190 Grad Aufnahmewinkel ermöglichen sphärische Aufnahmen, die dank einer leichten Überschneidung nahtlos zusammengerechnet werden können. Das übernimmt die Software, die die Entwickler der Bublcam nicht nur für PCs, sondern auch für iOS und Android erstellen wollen.

Stellenmarkt
  1. Porsche AG, Zuffenhausen
  2. AMETRAS vision GmbH, Baienfurt bei Ravensburg

Die Bublcam nimmt mit ihren vier Sensoren von Omnivision nicht nur Fotos mit insgesamt 14 Megapixeln (3.840 x 3.840 Pixel) auf, sondern kann auch Videos drehen - wahlweise mit 720p oder 1080p in MP4. Bei der niedrigeren Videoauflösung sind es 30 Bilder pro Sekunde, während bei Full-HD nur 15 Bilder pro Sekunde erfasst werden. Das ist zu wenig für flüssige Bewegungen. Nicht nur in den Fotos, sondern auch in den Videos kann sich der Zuschauer umsehen, während sie abgespielt werden. Es kann auf die Micro-SD-Karte in der Kamera aufgezeichnet sowie der Videostream per WLAN verbreitet werden.

  • Stativbohrung der Bublcam (Bild: Kickstarter)
  • USB-Anschluss der Bublcam (Bild: Kickstarter)
  • Bublcam (Bild: Kickstarter)
  • Bublcam (Bild: Kickstarter)
  • Bublcam (Bild: Kickstarter)
  • Bublcam (Bild: Kickstarter)
Bublcam (Bild: Kickstarter)

Die Daten eines integrierten Beschleunigungsmessers sollen helfen, die Aufnahme am Rechner nachträglich zu stabilisieren. Das Chassis der Kamera besteht aus Aluminiumdruckguss. Besonders stoßgesichert oder wasserfest ist die Kamera jedoch nicht. Das könnte den Einsatz ein wenig einschränken, obwohl der Hersteller die Nutzung beim Sport oder auf Reisen explizit empfiehlt. Auch die Wiedergabe auf der VR-Brille Oculus Rift wurde schon getestet. Damit soll der Zuschauer förmlich in die Aufnahme eintauchen und sich in ihr umsehen können.

Über Kickstarter wurden die erforderlichen 100.000 kanadischen Dollar (etwa 72.000 Euro) schon von den knapp 500 Unterstützern zugesagt, die für die ballförmige Kamera pro Stück umgerechnet rund 320 Euro zahlen wollen. Die Auslieferung soll im Mai 2014 erfolgen. Einige Beispielvideos können im Blog der Entwickler begutachtet werden. Dazu ist Adobe Flash erforderlich.

Einen Kameraball, der nach einem ganz ähnlichen Prinzip funktioniert, hat vor mehr als zwei Jahren Jonas Pfeil vorgestellt. Sein Ball ist mit 36 Handykameras mit jeweils 2 Megapixeln Auflösung gespickt. Allerdings wird diese Kamera im Gegensatz zur Bublcam hochgeworfen und nimmt dann ein Rundumpanorama im oberen Totpunkt des Wurfs auf. Videos werden damit nicht aufgezeichnet.

In den USA hat Bounce Imaging eine tennisballgroße Kamera entwickelt. Sie wird in einen Raum geworfen und macht dort Panoramabilder. Diese zeigen Polizisten und Feuerwehrleuten, was sie im Einsatz erwartet. In diesem Gummiball sitzen sechs Kameras mit Weitwinkelobjektiven, die zusammen ein Panorama eines Raums aufnehmen können. Um jede Kamera herum sind vier Leuchtdioden angebracht, die Licht im nahen Infrarotspektrum ausstrahlen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (-77%) 11,49€
  2. 111€
  3. 55,11€ (Bestpreis!)

tibrob 12. Nov 2013

Hey, das geht nicht. Dann müssten nämlich die Ideengeber das finanzielle Risiko alleine...

Anonymer Nutzer 11. Nov 2013

Ob man damit HDRI-Fotos für 3D-Rendering machen kann ? Duke.

Natchil 11. Nov 2013

Klar, die Polizei ist fol phöse hier, alle korrupt. Ich ziehe auf jeden Fall in die VSA...

Missingno. 11. Nov 2013

Ach nee, die gibt es ja noch nicht mal.


Folgen Sie uns
       


Super Nt - Fazit

Wir ziehen unser Test-Fazit zum Super Nt von Analogue.

Super Nt - Fazit Video aufrufen
P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Physik: Maserlicht aus Diamant
Physik
Maserlicht aus Diamant

Ein Stickstoff-Fehlstellen-basierter Maser liefert kontinuierliche und kohärente Mikrowellenstrahlung bei Raumtemperatur. Eine mögliche Anwendung ist die Kommunikation mit Satelliten.
Von Dirk Eidemüller

  1. Colorfab 3D-gedruckte Objekte erhalten neue Farbgestaltung
  2. Umwelt China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung
  3. Crayfis Smartphones sollen kosmische Strahlung erfassen

NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  2. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung
  3. Hades Canyon Intel bringt NUC mit dedizierter GPU

    •  /