BTS-Hotels: LTE-Versorgung in der U-Bahn kommt kaum noch voran

Telefónica hat Zeitprobleme im Berliner Untergrund.

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Büfett in der U-Bahn: Eröffnung des BTS-Hotels im November 2019
Büfett in der U-Bahn: Eröffnung des BTS-Hotels im November 2019 (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Der Ausbau der Mobilfunkversorgung in der Berliner U-Bahn verzögert sich. Das teilte Telefónica Deutschland, welches das Projekt führt, der Nachrichtenagentur dpa mit. "Der LTE-Ausbau der U-Bahn in Berlin ist ein herausforderndes Projekt, welches sich auch durch die Corona-Pandemie ab März 2020 leider verzögert hat."

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Hinzu kämen hohe Sicherheitsauflagen unter Tage, die zeitaufwendige Prüfungs- und Freigabeprozesse notwendig machten. "Naturgemäß handelt es sich bei unterirdischen Tunnel- und Verkehrsanlagen um Orte, die höchste Sicherheitsanforderungen an sämtliche zu verbauende Technik, Materialien et cetera stellen", sagte BVG-Sprecher Jannes Schwentu Golem.de auf Anfrage.

Telefónica bietet seinen Kunden bereits seit 2016 LTE-Versorgung im Berliner Untergrund. Kunden der Telekom und von Vodafone müssen bisher in der U-Bahn das GSM-Netz mit sehr langsamem mobilem Internet über GPRS und EDGE nutzen, welche Erweiterungen von GSM sind. Im November 2019 hatte Telefónica Deutschland Teile der ersten vier Linien der Berliner U-Bahn für die Deutsche Telekom und Vodafone mit LTE ausgerüstet. Vodafone und die Telekom starteten die LTE-Versorgung für ihre Kunden auf den Linien U2 (Pankow bis Stadtmitte), U5 (Alexanderplatz bis Tierpark), U7 (Gneisenaustraße bis Rudow) sowie U8 (Bernauer Straße bis Hermannstraße). Gezeigt wurde bei der Vorstellung ein BTS-Hotel (Base Transceiver Station) im Berliner Bahnhof Alexanderplatz, das von allen drei Mobilfunknetzbetreibern betrieben wird. Darin sieht man Technik des Ausrüsters Huawei. Das BTS-Hotel soll die Kunden auf den U-Bahn-Linien zentral und flexibel mit schnellen Datendiensten versorgen.

Weitere Linien sollten nun frühestens Ende 2020 hinzukommen. Welche genau, blieb offen. "Leider hat sich der Zeitplan komplett in die Länge gezogen", teilte ein Sprecher dpa mit. "Der Ausbau wird auf allen übrigen Linien seitens Telefónica Deutschland weiterhin mit Hochdruck vorangetrieben." Ursprünglich sah der Plan vor, dass bis zum Sommer 2021 das gesamte U-Bahn-Netz ausgerüstet ist. Ob das einzuhalten sei, sei derzeit offen.

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"Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und wollen den Ausbau auch zügig auf allen übrigen Linien weiter mit Hochdruck vorantreiben. Leider kommt es unter anderem durch die Corona-Pandemie seit März 2020 sowie durch zeitaufwändige Prüfungs- und Freigabeprozesse im Projekt zu Verzögerungen, die jedoch außerhalb unseres Einflussbereiches liegen", sagte Unternehmenssprecher Florian Streicher Golem.de auf Anfrage.

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