Browsergame: In diesem simplen Spiel sind die User das Betriebssystem
"Ich denke, du bist ein riesiger Nerd!" , sagte ein guter Freund des Informatiklehrers Pier-Luc Brault, als der ihm von seinem neuen Hobbyprojekt(öffnet im neuen Fenster) erzählte. Brault hat Grundfunktionen eines Betriebssystems als simples Spiel nachgebaut. Die User übernehmen dabei die Rolle des Betriebssystems und müssen bestimmte Prozesse CPU-Kernen und Arbeitsspeicherregistern zuweisen.
Das Ziel ist es, sich selbst als Betriebssystem so effizient wie möglich zu verhalten, um einen Reboot durch ungeduldige User, hier der Spielgegner, zu verhindern. Dabei werden nicht zugewiesene Prozesse in sechs Leerlauflevels unterteilt. Wird ein Prozess zu lange nicht bearbeitet, dann wird er vom virtuellen User, dem Spiel, beendet. Prozesse gelten als fertig bearbeitet und verschwinden von der Spielfläche, wenn sie lange genug einem Prozessorkern zugewiesen wurden. Nach zehn beendeten Prozessen endet das Spiel.
I/O-Events und Auslagerungsdatei
Interessant: Brault integriert auch etwas mehr Komplexität, indem zufällige I/O-Events auftauchen und Prozesse pausieren. Pausierte Prozesse können nicht von der CPU in einen besseren bearbeiteten Zustand wechseln und müssen zunächst aktiviert werden. Das ist über einen Schalter in der oberen linken Ecke möglich. Außerdem ist der Arbeitsspeicher nach einiger Zeit voll, so dass Prozesse auf den Massenspeicher ausgelagert werden. Später müssen wir also nicht nur Prozesse CPU-Kernen zuordnen, sondern diese vorher vom Massenspeicher in den RAM verschieben.
Das Spiel wird in einem einfachen Stil gehalten und nur über 2D-Elemente wie Panels und Buttons gelöst. Der Lehrer konnte es auch für die Nutzung im Browser kompilieren. Es ist über die Seite itch.io kostenlos aufrufbar(öffnet im neuen Fenster) . Die Programmdateien stellt Brault zudem auf Github(öffnet im neuen Fenster) quelloffen zur Verfügung.
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