Abo
  • Services:

'Ich lösche alle meine Browser Addons'

Ich lösche also alle meine Browser Addons, ich werde in Zukunft so oft es geht verschlüsselt mailen, ich werde unterschiedliche Browser nutzen, um zum Beispiel mein Bankkonto nicht mit der gleichen Software zu bedienen wie meine Social-Media-Accounts - und ich werde versuchen, wachsamer zu sein. Ob das reicht?

Snowden rechnet mit Bundesregierung ab

Stellenmarkt
  1. pco Personal Computer Organisation GmbH & Co. KG, Osnabrück
  2. Groz-Beckert KG, Albstadt

An dem Tag, an dem die Reporterin vom NDR in die Redaktion der SZ kam, um mir meine Daten zu zeigen, war übrigens Edward Snowden in der Redaktion zugeschaltet. Während ich in meinem Büro Webseite für Webseite verfolgte, was ich im August im Netz getan hatte, sprach Snowden einige Stockwerke höher über Überwachung und Maßnahmen dagegen: "Ich kann Tipps geben, wie ihr eure Kommunikation schützen könnt", sagte er, "aber das ist ein Kampf, den ihr so nicht gewinnen könnt. Ihr müsst ihn auf den Titelseiten führen."

Was er meint: Man kann etwas tun gegen das Datensammeln, aber wirksam wird es einzig auf der politischen Ebene. Dabei geht es um die Frage, wie die Gesellschaft zu einem digitalen Umweltschutz findet. Es ist an der Zeit, dass Politiker - deren Daten sich übrigens ebenfalls in den Datensätzen fanden, die die NDR-Reporter bekamen - die Bedeutung des Themas erkennen und konsequent angehen. Hier braucht es dringend gesetzliche Vorgaben. Es muss geklärt werden, auf welcher Grundlage diese Daten gehandelt werden. Man muss überprüfen, wieso die Pseudonymisierung der Daten gebrochen werden konnte und natürlich muss man sich fragen, warum niemand die Software überprüft und sichert, mit der wir uns im Netz bewegen.

Als Einzelner kann und sollte man sich umweltbewusst verhalten, eine Energiewende hingegen ist nur politisch möglich. Für mich persönlich ist dafür jetzt gerade ein ganz guter Zeitpunkt, aber wie gesagt: Dieser Text handelt gar nicht von mir.

 Es ist egal, ob der Browser-Verlauf peinlich ist
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. für 2€ (nur für Neukunden)
  2. 39,95€
  3. 45,95€

bombinho 13. Nov 2016

Schoen gesagt, aber dann gibt es auch kein recht auf Privatsphaere in den anderen...

RobZ 09. Nov 2016

WoT war mal gut und richtig. Aber spätestens seit sie nicht nur die Kommentare der User...

x-beliebig 09. Nov 2016

komm, gleich mal anfangen mit deutscher Angstlosigkeit, wir wollen ein Beispiel sehen!

BigEye 07. Nov 2016

Ohne eine verbindliche Regelung? Alle Browser, die ich kenne, sind unentgeltlich. Womit...

hackie 07. Nov 2016

Ich musste kürzlich wieder einer Kollegin erklären, warum ich kein WhatsApp habe. Man...


Folgen Sie uns
       


Cocktailmixer Hector 9000 ausprobiert

Wie funktioniert ein Cocktail-Mixer aus dem 3D-Drucker? Wir haben uns den Hector 9000 des Chaostreffs Recklinghausen mal vorführen lassen und ein bisschen nachgebaut.

Cocktailmixer Hector 9000 ausprobiert Video aufrufen
Honor View 20 im Test: Schluss mit der Wiederverwertung
Honor View 20 im Test
Schluss mit der Wiederverwertung

Mit dem View 20 weicht Huawei mit seiner Tochterfirma Honor vom bisherigen Konzept ab, altgediente Komponenten einfach neu zu verpacken: Das Smartphone hat nicht nur erstmals eine Frontkamera im Display, sondern auch eine hervorragende neue Hauptkamera, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huawei Honor View 20 mit 48-Megapixel-Kamera kostet ab 570 Euro
  2. Huawei Honor 10 Lite mit kleiner Notch kostet 250 Euro
  3. Huawei Honor View 20 hat die Frontkamera im Display

EU-Urheberrecht: Die verdorbene Reform
EU-Urheberrecht
Die verdorbene Reform

Mit dem Verhandlungsergebnis zur EU-Urheberrechtsrichtlinie ist eigentlich niemand zufrieden. Die Einführung von Leistungsschutzrecht und Uploadfiltern sollte daher komplett gestoppt werden.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform
  2. Uploadfilter EU-Kommission bezeichnet Reformkritiker als "Mob"
  3. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter EU-Unterhändler einigen sich auf Urheberrechtsreform

Honor Magic 2 im Test: Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben
Honor Magic 2 im Test
Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben

Ein Smartphone, dessen vordere Seite vollständig vom Display ausgefüllt wird: Diesem Ideal kommt Honor mit dem Magic 2 schon ziemlich nahe. Nicht mit Magie, sondern mit Hilfe eines Slider-Mechanismus. Honor verschenkt beim Magic 2 aber viel Potenzial, wie der Test zeigt.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Honor Neues Magic 2 mit Slider und ohne Notch vorgestellt
  2. Huawei Neues Honor 8X kostet 250 Euro
  3. Honor 10 vs. Oneplus 6 Oberklasse ab 400 Euro

    •  /