Browser: Vivaldi erhält E-Mail-Client, Kalender und Feed-Reader

Der Browser Vivaldi kann nun auch E-Mails, Termine und News-Feeds verwalten. Dabei verspricht die Verzahnung mit dem Browser einige Vorteile.

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Der Browser Vivaldi hat einen E-Mail-Client, einen Kalender und einen Feed-Reader.
Der Browser Vivaldi hat einen E-Mail-Client, einen Kalender und einen Feed-Reader. (Bild: Vivaldi)

Exakt nach einem Jahr Betatest hat Vivaldi die finale Version von E-Mail-Client, Kalender und Feed-Reader veröffentlicht. Am 9. Juni 2021 erschien die erste Vivaldi-Version, in der ein E-Mail-Client, eine Kalender sowie ein Feed-Reader enthalten war. Bereits mit der ersten Version von Vivaldi im Februar 2015 wurde ein E-Mail-Client für Vivaldi in Aussicht gestellt - also vor sieben Jahren. Ende 2016 hatte Vivaldi-Chef Jon S. von Tetzchner im Gespräch mit Golem.de bekräftigt, an einem E-Mail-Client für Vivaldi zu arbeiten.

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Vivaldi setzt auf eine enge Verzahnung der verschiedenen Bereiche, um etwa Daten bequem zwischen Browser und Kalender austauschen zu können. Damit E-Mail-Client, Kalender sowie Feed-Reader nutzbar sind, muss die entsprechende Option in den Vivaldi-Einstellungen aktiviert werden. Dabei ist es nur möglich, alle drei Bereiche auf einmal zu aktivieren.

Der E-Mail-Client soll dabei alle Funktionen abdecken, die man heutzutage von einer solchen Anwendung erwartet. Auf Wunsch werden die E-Mails mehrerer Konten in einem Postfach vereint - das soll den Umgang mit E-Mails vereinfachen. Der E-Mail-Client soll Mailinglisten und E-Mail-Threads automatisch erkennen können. Damit soll das manuelle Ablegen von E-Mails in Ordnern nicht mehr nötig sein.

Vivaldi Mail macht einiges etwas anders

Vivaldi Mail indiziert alle E-Mails und erstellt passend dazu entsprechende Ansichten, die im Grunde wie Filter funktionieren. Dadurch soll es bequem möglich sein, immer nur die relevanten E-Mails angezeigt zu bekommen. Das Ganze soll dabei keine Anpassung von Filtern erfordern.

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Wie üblich werden IMAP sowie POP3 unterstützt und auch große E-Mail-Postfächer sollen keine Probleme machen. Dabei können beliebig viele E-Mail-Konten angelegt werden. In der Kontenübersicht wird über ungelesene oder neu eingetroffene Nachrichten informiert, damit soll immer ein Überblick über die unbearbeiteten E-Mails möglich sein. Zudem gibt es eine Suchfunktion und viele Anpassungsmöglichkeiten sowie eine Steuerung mit der Tastatur.

Im Kalenderteil von Vivaldi Termine verwalten

Vivaldi Kalender übernimmt die Terminverwaltung. Dabei soll es die üblichen Funktionen eines modernen Kalender-Programms geben, samt Zugriff auf Online-Kalender. Dabei werden Online-Kalender mit CalDAV-Zugang unterstützt. Microsoft Exchange ist mit Vivaldi Kalender nicht nutzbar. Zudem ist es möglich, alle Termine nur lokal auf dem entsprechenden Gerät zu speichern.

  • Kalender in Vivaldi (Bild: Vivaldi)
  • Kalender in Vivaldi (Bild: Vivaldi)
  • Kalender in Vivaldi (Bild: Vivaldi)
  • Kalender in Vivaldi (Bild: Vivaldi)
  • Kalender in Vivaldi (Bild: Vivaldi)
  • Kalender in Vivaldi (Bild: Vivaldi)
  • Kalender in Vivaldi (Bild: Vivaldi)
  • Feed-Reader in Vivaldi (Bild: Vivaldi)
  • Feed-Reader in Vivaldi (Bild: Vivaldi)
  • Feed-Reader in Vivaldi (Bild: Vivaldi)
  • E-Mail-Client in Vivaldi (Bild: Vivaldi)
  • E-Mail-Client in Vivaldi (Bild: Vivaldi)
  • E-Mail-Client in Vivaldi (Bild: Vivaldi)
  • E-Mail-Client in Vivaldi (Bild: Vivaldi)
Kalender in Vivaldi (Bild: Vivaldi)

Vivaldi will immer alle wichtigen Informationen zu einem Termin anzeigen. Zudem soll das Eintragen neuer Termine besonders einfach möglich sein, indem die Details zum Termin in die passende Zeit eingetragen werden, ohne erst ein Pop-up öffnen zu müssen. Zudem zeigen die verschiedenen Ansichten kein starres Raster, sondern passen sich automatisch an die Menge der Termine an.

Der Kalender soll eine bequeme Suchfunktion haben und aus dem Browser heraus lassen sich Termine per Kontextmenü anlegen. Die Kalenderansicht muss dafür nicht geöffnet werden. Auch bei den Kalenderfunktionen gibt es eine Tastensteuerung sowie viele Möglichkeiten der Anpassung.

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Vivaldi erhält einen Feed-Reader

Der Feed-Reader von Vivaldi ist eng mit dem E-Mail-Client verwoben und verwendet quasi die gleiche Logik bei der Nutzung. Es gibt dafür eine lokale Datenbank, die sich bei Bedarf durchsuchen lässt. Der Feed-Reader dient dazu, etwa Online-News-Seiten oder andere beliebige Feed-Quellen zu verwalten und alle im Überblick zu behalten. Feed-Inhalte einer Webseite werden in der Adresszeile des Browsers angezeigt, um sie bequem hinzufügen zu können. Der Feed-Reader bietet keine Anbindung an Feedly.

Vivaldi 5.3 steht für Windows, Mac und Linux zum Herunterladen bereit. Vivaldi unterscheidet sich von anderen Browsern am Markt durch viele Komfortfunktionen und zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten. Der Browser lässt sich dabei vergleichsweise umfangreich auf die eigenen Bedürfnisse einstellen.

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