• IT-Karriere:
  • Services:

Browser: Update der Ask.com-Toolbar verteilt Malware

Die meisten Nutzer dürften sich ohnehin nur fragen, wie sie die Ask.com-Toolbar im Browser am schnellsten wieder loswerden. Doch es gibt ein weiteres Problem: Der Update-Prozess des Programms ist notorisch für Sicherheitslücken anfällig.

Artikel veröffentlicht am ,
Die bei vielen Nutzern unbeliebte Ask.com-Toolbar hat Malware verteilt.
Die bei vielen Nutzern unbeliebte Ask.com-Toolbar hat Malware verteilt. (Bild: Carbon Black/Ask.com)

Erneut ist es Hackern gelungen, den Updateprozess der Ask.com-Toolbar zu kompromittieren und ein bösartiges Update einzuspielen. Dabei wurde ein gültiges Zertifikat des Ask Partner Networks verwendet. Bereits im vergangenen Winter hatte es einen ähnlichen Angriff gegeben, Ask.com hatte damals das betroffene Zertifikat ausgetauscht.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Dresden, Berlin, Frankfurt am Main
  2. BITE GmbH, Ulm

Doch das Problem wurde damit offenbar nur kurzfristig gelöst. Der neue, von der Sicherheitsfirma Carbon Black entdeckte Vorfall verwendet erneut ein gültiges Zertifikat. Es gelang den Angreifern also offenbar, auch das ausgetauschte Zertifikat für ihre Zwecke zu nutzen.

Manipulierter Update-Prozess

Die Angreifer manipulierten den Updateprozess und luden statt der Datei Apnmcp.exe die Datei ApnUpdateMgr.exe herunter - einen Remote-Access-Trojaner. Dieser wurde mit dem neuen Zertifikat vom 9. November 2016 signiert und daher von der Toolbar als unproblematisch eingestuft.

Nach der Infektion wurde eine weitere HTTP-Verbindung gestartet und eine Reverse-Shell geöffnet. Über die Shell konnten die Angreifer weitere Aktionen durchführen und installierten mehrere Programme, außerdem enumerierten sie das lokale Netzwerk des Opfers und erlangten dauerhafte Präsenz in dem Netzwerk, auch als Persistenz bezeichnet. Mit einem der nachinstallierten Werkzeuge soll es möglich gewesen sein, Nutzerdaten auszulesen.

Die Ask.com-Toolbar dürfte für die meisten Nutzer unter die Kategorie Potentially Unwanted Applications fallen. Sie wird häufig in Freeware-Installern integriert, für Nutzer ist es meist nicht auf den ersten Blick ersichtlich, ob die Software mitinstalliert wird oder was getan werden muss, um die Installation zu verhindern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 0,00€
  2. (aktuell u. a. AMD Ryzen 7 3700X 314€, Corsair Scimitar Pro RGB Maus 39,99€)
  3. 44,90€ (Bestpreis!)
  4. heute Logitech G815 Tastatur 111,00€

My1 21. Mär 2017

dann wars vlt die von yahoo, das letzte mal wo ich java installt hab is ne ganze weile her.

KOTRET 21. Mär 2017

@golem: ??? Wie wird denn die "dauerhafte Präsenz" im Netzwerk erlangt? Und was soll das...

Apfelbrot 20. Mär 2017

Da ging es doch nie um nutzen für den User. Sondern Suchanfragen auf die eigene Seite...

mahennemaha 20. Mär 2017

Aufdringliche Werbung nachträglich per Update ist nervig. Egal ob der Hersteller es...

deadeye 20. Mär 2017

Weil es ein Krebsgeschwür ist.


Folgen Sie uns
       


Nintendo Ring Fit Adventure angespielt

Mit Ring Fit Adventure können Spieler auf der Nintendo Switch einen Drachen bekämpfen - und dabei gleichzeitig Sport machen.

Nintendo Ring Fit Adventure angespielt Video aufrufen
Weltraumsimulation: Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend
Weltraumsimulation
Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend

Jubelnde Massen, ehrliche Entwickler und ein 30 Kilogramm schweres Modell des Javelin-Zerstörers: Die Citizencon 2949 hat gezeigt, wie sehr die Community ihr Star Citizen liebt. Auf der anderen Seite reden Entwickler Klartext, statt Marketing-Floskeln zum Besten zu geben. Das steckt an.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Theatres of War angespielt Star Citizen wird zu Battlefield mit Raumschiffen
  2. Star Citizen Mit der Carrack ins neue Sonnensystem
  3. Star Citizen Squadron 42 wird noch einmal verschoben

Interview: Die Liebe für den Flight Simulator war immer da
Interview
"Die Liebe für den Flight Simulator war immer da"

Die prozedural erstellte Erde, der Quellcode vom letzten MS-Flugsimulator und eine Gemeinsamkeit mit Star Citizen: Golem.de hat mit Jörg Neumann über Technik und das Fliegen gesprochen. Neumann leitet bei Microsoft die Entwicklung des Flight Simulator.
Ein Interview von Peter Steinlechner

  1. Flug-Simulation Microsoft bereitet Alphatest des Flight Simulator vor
  2. Microsoft Neuer Flight Simulator soll Fokus auf Simulation legen

Jobs: Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)
Jobs
Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)

Die Hälfte aller Gamer ist weiblich. An der Entwicklung von Spielen sind aber nach wie vor deutlich weniger Frauen beteiligt.
Von Daniel Ziegener

  1. Medizinsoftware Forscher finden "rassistische Vorurteile" in Algorithmus
  2. Mordhau Toxische Spieler und Filter für Frauenhasser

    •  /