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Browser: Safari unterstützt JPEG XL

Die Unterstützung von JPEG XL durch Apple könnte die anderen Browserhersteller, allen voran Google, in Zugzwang bringen.
/ Sebastian Grüner
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Das Safari-Logo ist ein Kompass (Bild: Pexels/Pixabay)
Das Safari-Logo ist ein Kompass Bild: Pexels/Pixabay

Auf seiner Haus- und Entwicklermesse WWDC hat Apple die Beta-Version der kommenden Version 17 Safari-Browser veröffentlicht. Zu den Neuerungen gehört dabei die Unterstützung für den Bildcodec JPEG XL, wie sich aus den Release Notes ergibt(öffnet im neuen Fenster). Dieser Codec bietet zahlreiche Vorteile im Vergleich zu anderen vor allem deutlich älteren Web-Codecs wie JPEG und gilt als Konkurrenz zu AVIF und HEIF, die von Videocodecs abgeleitet sind. Die Unterstützung für die Technik ist bisher allerdings nicht weit verbreitet, was wiederum direkt an Google liegen dürfte.

Anfang dieses Jahres sah es um die Zukunft des neuen und modernen Bildcodecs JPEG XL noch extrem schlecht aus. Nachdem die Chrome-Entwickler bereits im vergangenen Herbst ankündigten, die Unterstützung für das Format einzustellen, folgte nur kurz darauf eine ähnliche Entscheidung von Mozilla(öffnet im neuen Fenster) für den Firefox-Browser.

Google begründete den Rückzug seiner Unterstützung unter anderem damit, dass es dafür nicht genug Interesse der Community gebe. Dem widersprachen direkt große Unternehmen und Communitys. Darunter auch Facebook, Adobe, Intel und Vesa, Krita, The Guardian, Libvips, Cloudinary, und Shopify, wie Jon Snyers aufzählte. Mozilla kündigte bereits an, seine Entscheidung zu revidieren, falls die Nutzung deutlich größer werde und sich daraus eine Notwendigkeit zum Support ergebe.

Apples Unterstützung von JPEG XL in den Safari-Browser stellt sich also nicht nur der Konkurrenz entgegen, sondern könnte damit letztlich dafür sorgen, dass auch Google und Mozilla ihre Entscheidungen überdenken müssen. Safari hat einen nicht zu vernachlässigenden Marktanteil, insbesondere mit Blick auf Grafikanwendungen. Die Entwickler im Bugtracker des Chromium-Projekts fordern nun erneut, dass Google den JPEG-XL-Support wieder aktiviert, wobei direkt Bezug genommen wird auf die Entscheidung Apples.


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