HTML5 Video mit DRM

Videos kann bereits der Internet Explorer 10 über das entsprechende HTML5-Tag abspielen. Beim IE11 erweitert Microsoft die Videounterstützung um neue Standards für Untertitel und adaptives Streaming mittels Dynamic Adaptive Streaming over HTTP (MPEG DASH). Damit kann die Videoqualität dynamisch an die verfügbare Bandbreite angepasst werden. Die HTML5-Version von Youtube unterstützt MPEG DASH bereits.

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Zudem unterstützt der IE11 die umstrittenen Encrypted Media Extensions, um per DRM geschützte Videoinhalte abzuspielen. Microsoft demonstrierte das mit einer Webversion des US-Video-Anbieters Netflix, die komplett im Browser läuft, obwohl die Inhalte kopiergeschützt sind. Die Technik nutzt Netflix auch für seine App für Google Chrome OS, das ebenfalls die notwendige DRM-Technik unterstützt.

Kein WebRTC

  • Internet Explorer 11 unter Windows 7 (Bilder: Microsoft)
  • IE11 unterstützt WebGL für beschleunigte 3D-Grafik im Browser.
  • Encrypted Media Extensions ermöglichen es Netflix, DRM-geschützte Videos ohne Plugins darzustellen.
  • Benchmark von Microsoft
  • Entwicklerwerkzeuge "F12" deutlich erweitert
Encrypted Media Extensions ermöglichen es Netflix, DRM-geschützte Videos ohne Plugins darzustellen.

WebRTC zur Echtzeitkommunikation im Web unterstützt der IE11 nicht, Chrome und Firefox tun dies bereits. Microsoft beteiligt sich aber an der Entwicklung von WebRTC und stellt in Aussicht, dass die Technik künftig auch im IE zur Verfügung stehen wird. Noch ändere sich die Spezifikation aber recht häufig, so Microsoft.

F12-Entwicklerwerkzeuge grundlegend überarbeitet

Von Grund auf neu entwickelt hat Microsoft die "F12" genannten Entwicklerwerkzeuge des Internet Explorers. Neben einem neuen User Interface und Workflow gibt es nun Werkzeuge, um die Reaktionsgeschwindigkeit von Apps und Speichernutzung zu untersuchen, sowie Emulatoren und neue Funktionen für die bereits existierenden Werkzeuge.

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So untersucht das neue UI-Responsiveness-Tool Webseiten, während sie laufen, zeigt auf, wann sie langsam sind und welche Prozesse zu viel CPU-Ressourcen benötigen. Entwickler können auch sehen, wie sich CPU-Auslastung, Framerate und Verhalten der Seite in Beziehung zueinander verhalten.

Das neue Memory-Tool gibt Aufschluss über die Speichernutzung im Zeitverlauf und legt Snapshots an, um zu zeigen, wie die Speichernutzung zu bestimmten Zeitpunkten im Detail aussah. Durch einen Vergleich der Snapshots soll erkennbar sein, woraus eine erhöhte Speichernutzung resultiert. Zudem werden verwaiste Elemente hervorgehoben, um aufzuzeigen, wie sich die Speichernutzung reduzieren lässt.

Konsole und DOM-Explorer unterstützen in der neuen Version Autovervollständigung beim Tippen von Javascript-, HTML- und CSS-Code. Die neuen Emulatoren zeigen, wie eine Seite auf unterschiedlichen Displaygrößen aussieht, vom 240 Pixel breiten Smartphone-Display bis hin zum Breitbildfernseher mit 4K-Auflösung. Mittels GPS-Emulation lässt sich ermitteln, wie sich eine Web-App in anderen Teilen der Welt verhält.

Ein Rechtsklick ermöglicht es, einzelne Elemente direkt im DOM Explorer zu öffnen.

Verbesserte Kompatibilität

Ein neuer User-Agent-String und weitere Veränderungen sollen für eine verbesserte Kompatibilität des Internet Explorer 11 sorgen. Der neue UA-String soll sicherstellen, dass der Browser nicht mit einer älteren Version verwechselt wird. Zudem rendert der Browser nun standardmäßig im Edge-Modus, der die meisten neuen Webstandards unterstützt. Auch wurden einige veraltete Techniken aus dem Browser entfernt und das URL-Encoden von Zeichen so geändert, dass es dem Verhalten anderer Browser entspricht.

Microsoft führt darüber hinaus Unterstützung für HTML5-Data-Attribute ein, unterstützt das neue Flexbox-Modell sowie Mutation-Observers und Pointer Events. In Sachen Javascript unterstützt der IE11 nun ECMAScript 6 und "__proto__".

Die Do-Not-Track-Funktion des Browsers hat Microsoft erweitert, so dass Webseiten eine Ausnahme erfragen können. Gewährt der Nutzer diese, sendet der Browser einen entsprechenden Header, der das Tracken erlaubt.

Microsoft liefert den Internet Explorer 11 in einer Vorabversion derzeit mit der Preview von Windows 8.1 und als Download für Windows 7 aus. Voraussichtlich wird der Browser künftig auch für Windows Phone und die Xbox One zur Verfügung stehen.

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 Browser: Preview des Internet Explorer 11 für Windows 7
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crazypsycho 03. Aug 2013

An Linux ist einiges besser geworden im Vergleich zu vor ein paar Jahren. Aber für...

crazypsycho 03. Aug 2013

Nein Features bedeutet nicht das der Browser irgendwelche Daten sendet, wie kommst du nur...

crazypsycho 03. Aug 2013

Also immer wenn ich auf Streaming-Portalen wie kinox unterwegs bin brauche ich noch...

redmord 28. Jul 2013

Generell ist Hardwarebeschleunigung immer effizienter und damit stromsparender. Wenn...



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