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Browser: Opera 20 mit verbesserter Schnellwahlbedienung

Opera Software hat die Version 20 seines Browsers veröffentlicht, der seit einiger Zeit auf Googles Chromium-Engine setzt. Vor allem gibt es Verbesserungen bei der Schnellwahlbedienung und die Drag-and-Drop-Funktionen wurden erweitert.
/ Ingo Pakalski
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Opera 20 mit verbessertem Drag-and-Drop (Bild: Opera)
Opera 20 mit verbessertem Drag-and-Drop Bild: Opera

Mit Opera 20 erhält der norwegische Browser abermals Funktionen, die Besitzer der Presto-Ausführung bereits seit langem gewohnt sind. Seitdem Opera vor rund acht Monaten für den Hauptbrowser auf Googles Chromium-Engine gewechselt ist, ist der Hersteller damit beschäftigt, die Funktionen von Opera 12.x in das neue Produkt zu integrieren. Noch immer fehlen der Chromium-Version viele Funktionen, die Nutzern der Presto-Version schon lange bekannt sind.

Die aktuelle Version bringt vor allem Neuerungen rund um die Schnellwahlbedienung und die Lesezeichenverwaltung. Die Schnellwahleinstellungen wurden erweitert und der Nutzer kann auch in der Chromium-Version die Größe der Schnellwahlicons verändern. Diese Einstellung ist vor allem für Nutzer hilfreich, die viele Schnellwahleinträge haben und diese entsprechend verkleinern können, um sie nach Möglichkeit alle im Blick zu haben.

Mehr Drag-and-Drop-Funktionen

Schnellwahleinträge lassen sich per Drag-and-Drop mit der Maus in die Lesezeichenleiste verschieben. Umgekehrt ist es jetzt möglich, eine offene Webseite bequem per Maus als neuen Schnellwahleintrag abzulegen. Erweitert wurde auch das Opera-Menü, um häufig benötigte Funktionen direkt darüber aufrufen zu können.

Auf Mac-Systemen lässt sich ein Bestätigungsdialog aktivieren, wenn der Browser mittels Tastenkürzel Command-Q beendet wird. Damit soll verhindert werden, dass der Browser versehentlich beendet wird. Zudem sollen Browser-Themes schneller laden und allgemein sollen kleinere Programmfehler behoben worden sein.

Opera 20(öffnet im neuen Fenster) steht kostenlos für Windows und Mac OS X zum Herunterladen bereit. Die Linux-Version von Opera gibt es nicht mit Chromium-Engine.

Kritik an Opera vom früheren Chef

Ende Januar 2014 hatte sich der frühere Chef von Opera und Mitgründer des Unternehmens kritisch über den nun eingeschlagenen Weg des Browserherstellers geäußert . Jon S. von Tetzchner kritisiert, dass nicht an der eigenen Browser-Engine festgehalten wurde. In den vergangenen Jahren habe es zu wenig neue Funktionen gegeben. Opera habe seinen Ruf verschleudert, als Hersteller eines schnellen Browsers mit besonderen Fähigkeiten zu gelten. Seitdem Opera Software auf die Chromium-Engine gewechselt ist, findet keine Entwicklung mehr am Browser mit Presto-Engine statt.


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