Abo
  • IT-Karriere:

Browser: Opera 11.64 beseitigt gefährliches Sicherheitsloch

Opera Software hat den Desktopbrowser Opera in der Version 11.64 veröffentlicht. Neben kleineren Fehlerkorrekturen beseitigt das Update eine gefährliche Sicherheitslücke.

Artikel veröffentlicht am ,
Opera 11.64 ist da.
Opera 11.64 ist da. (Bild: Golem.de)

Im Opera-Browser ist eine Sicherheitslücke bemerkt worden, die bei der Verarbeitung von URLs auftreten kann. Dieser Fehler kann den Browser zum Absturz bringen und daraufhin das Ausführen beliebigen Programmcodes ermöglichen. Angreifer könnten damit ein fremdes System unter ihre Kontrolle bringen. Mit dem Update auf Opera 11.64 soll der Fehler beseitigt werden.

Stellenmarkt
  1. DRÄXLMAIER Group, Garching
  2. BWI GmbH, bundesweit

Das Update verspricht außerdem eine verbesserte Stabilität des Browsers, weil etliche Absturzursachen behoben wurden, wie Opera Software erklärte. Ferner wurde ein Fehler in der automatischen Updatefunktion von Opera beseitigt. Zudem soll Opera 11.64 nun keine Probleme mehr mit verschlüsselten Webseiten etwa von eBay oder Paypal haben und es soll nicht mehr vorkommen, dass eine gesicherte Webseite als ungesichert vom Browser angesehen wird. Außerdem wurden ein Javascript-Fehler und Fehler beim Einsatz des Dojo Toolkits beseitigt,wie es in den Release Notes heißt.

Opera 11.63 ist nur für Mac OS erschienen

Für Windows- und Linux-Nutzer hat Opera die Versionsnummer 11.63 übersprungen. Opera 11.63 erschien im April 2012 ausschließlich für Mac OS. In Opera 11.63 wurde ein Fehler eliminiert, der nur dann aufgetreten ist, wenn der Browser über Apples App Store aktualisiert wurde. Das Problem betraf zudem nur das Update auf Opera 11.62.

Dann konnte es passieren, dass beim Update Browsereinstellungen wie Lesezeichen, Schnellwahleinstellungen und Ähnliches verloren gingen. Seit Opera 11.63 soll dieser Fehler nicht mehr auftreten und mit dem Update wurden auch alle Browsereinstellungen wiederhergestellt. Das war möglich, weil für das Update auf Opera 11.62 ein neuer Pfad für das Profilverzeichnis gesetzt wurde, so dass mit dem Update nur der alte Pfad verwendet werden musste. Nach Angaben von Opera Software waren von dem Problem nur sehr wenige Nutzer betroffen.

Opera 11.64 steht ab sofort für Windows, Mac OS und Linux unter anderem in deutscher Sprache zum Herunterladen bereit.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 204,90€

inuZ 11. Mai 2012

Was ein Zufall, vor dem selben Problem stand ich heute auch... andauernd das Popup und...


Folgen Sie uns
       


Backup per Band angesehen

Das Rattern des Roboterarms und Rauschen der Klimaanlage: Golem.de hat sich Bandlaufwerke in Aktion beim Geoforschungszentrum Potsdam angeschaut. Das Ziel: zu erfahren, was die 60 Jahre alte Technik noch immer sinnvoll macht.

Backup per Band angesehen Video aufrufen
IT-Arbeit: Was fürs Auge
IT-Arbeit
Was fürs Auge

Notebook, Display und Smartphone sind für alle, die in der IT arbeiten, wichtige Werkzeuge. Damit man etwas mit ihnen anfangen kann, ist ein anderes Werkzeug mindestens genauso wichtig: die Augen. Wir geben Tipps, wie man auch als Freiberufler augenschonend arbeiten kann.
Von Björn König

  1. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt
  2. IT-Standorte Wie kann Leipzig Hypezig bleiben?
  3. IT-Fachkräftemangel Arbeit ohne Ende

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
  2. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt
  3. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

    •  /