Browser: Mozilla stellt Test-Pilot-Projekt für Firefox ein
Das Test-Pilot-Programm von Mozilla hat der Hersteller in den vergangenen knapp drei Jahren dazu genutzt, neue und experimentelle Funktionen in seinem Firefox-Browser mit bereitwilligen Nutzern zu testen. So sollten Informationen gesammelt werden, die unter anderem darüber bestimmt haben, ob die Experimente letztlich als Neuerung in der stabilen Version des Browsers landen oder nicht. Doch das Programm wird in seiner bisherigen Form nun eingestellt(öffnet im neuen Fenster), offenbar wegen des zu großen Erfolgs.
In der Ankündigung von Mozilla heißt es dazu: "Das Test-Pilot-Programm hat besser funktioniert, als wir es uns je hätten vorstellen können. Durch dieses Programm sind wir jetzt in einer günstigeren Position: Wir können das Wissen, das wir aus der Zusammenarbeit mit kleinen Gruppen gewonnen haben, nutzen, um die Vorteile einer schnellen Iteration zu verbreiten, mutige (aber sichere) Risiken einzugehen und den User in den Mittelpunkt zu stellen."
Das heißt, dass Mozilla den internen Prozess für Tests und das Ausprobieren von Änderungen weitreichend umbauen möchte. Künftig sollen derartige Experimente nicht mehr in der Verantwortung einiger weniger Personen liegen, sondern eben in der Verantwortung der gesamten Organisation, wie es in der Mitteilung heißt. Konkrete Details dazu, ob und wie dies aber umgesetzt werden soll und was das für eventuelle künftige Experimente heißt, lässt Mozilla völlig offen.
Die bestehenden Experimente, die Nutzer über das Test-Pilot-Programm erhalten haben, sollen trotz der Ankündigung weiter genutzt werden können. Ebenso sollen bisher nur über das Programm verfügbare Firefox-Funktionen als offizielle Firefox-Addons verfügbar gemacht werden.
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