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Browser: Mozilla startet bezahlten Enterprise-Support für Firefox

Ohne große Ankündigung hat Mozilla ein Support-Angebot für Unternehmen mit Firefox-Installationen gestartet. Der Browser selbst bleibt dabei für alle Nutzer weiterhin frei verfügbar.
/ Sebastian Grüner
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Für Firefox gibt es jetzt auch Enterprise-Support. (Bild: Mathias Appel)
Für Firefox gibt es jetzt auch Enterprise-Support. Bild: Mathias Appel / CC0 1.0

Für Firefox-Nutzer, die den Browser im Unternehmensumfeld einsetzen, bietet Hersteller Mozilla künftig ein als Firefox Premium(öffnet im neuen Fenster) bezeichnetes kostenpflichtiges Support-Angebot. Das hat der Blogger Sören Hentzschel entdeckt(öffnet im neuen Fenster) . Eine eigenständige Ankündigung des Angebots von Mozilla selbst gibt es derzeit noch nicht. Die kostenfreie Variante des Browsers bleibt zudem natürlich weiterhin bestehen.

Firefox-Premium soll ab 10 US-Dollar pro Installation für Kunden bereitstehen und das Angebot wird wie üblich über ein ausführliches Service Level Agreement(öffnet im neuen Fenster) (SLA) geregelt. Dieses weist bisher noch darauf hin, dass sich das Angebot in einer Pilotphase befindet und der Enterprise-Support nur zu üblichen Geschäftszeiten überhaupt zur Verfügung steht.

Konkret erhalten Kunden über das Angebot Zugriff auf einen Enterprise Client Service Desk, um direkt mit Mozilla in Kontakt zu treten. Darüber lassen sich Fehler, Sicherheitslücken oder auch Konfigurationsprobleme direkt an Mozilla melden. Diese werden dann in einem mehrstufigen System abgearbeitet. Je nach Schwere des Vorfalls reagiert Mozilla laut SLA dann in einem bestimmten Zeitfenster auf die Meldungen der Kunden.

Das Angebot ist damit an die auch von anderen Unternehmen umgesetzte übliche Support-Strategie im Open-Source-Bereich angelehnt. Zusätzlich zu den genannten Leistungen will Mozilla als Teil von Firefox-Premium auch Anpassungen auf Wunsch der Kunden durchführen. Ebenso soll es möglich sein, die Umsetzung bestimmter Funktionen im Browser einzufordern. Mozilla verspricht hier zwar nicht, dass diese direkt umgesetzt werden. Dabei soll es sich dennoch um einen Beitrag zum Firefox-Entwicklungsplan handeln.


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