Browser: Microsoft Edge bekommt sicheren Modus für Kinder

Der Kids Mode ist ab Microsoft Edge 90 enthalten. Damit lassen sich nur bestimmte Seiten ansteuern. Außerdem wird Tracking unterbunden.

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Im Kids Mode sollen Kinder sicher im Netz surfen können.
Im Kids Mode sollen Kinder sicher im Netz surfen können. (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)

Microsoft führt in Edge 90 ein neues Feature für Familien ein. Der Kids Mode schränkt den Zugriff auf diverse Webseiten ein und soll Kindern eine sichere Plattform für das Internet bieten. Erlaubte Seiten speichert der Browser in einer Whitelist, die in den Einstellungen von Erwachsenen mit Adminrechten auch angepasst werden kann. Solange Edge sich im Kids Mode befindet, wird der Browser immer in diesem starten und Inhalte blockieren, die nicht explizit erlaubt wurden.

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Standardmäßig gibt es zwei Voreinstellungen für die Altersgruppen von 5 bis 8 und von 9 bis 12 Jahren. Ist der Kids Mode einmal eingeschaltet, wird das in der oberen rechten Ecke des Browsers angezeigt. Über das Widget kann der temporäre Zugriff auf eigentlich gesperrte Webseiten erteilt werden. Dazu sind das Passwort oder die PIN des angemeldeten Microsoft-Kontos notwendig.

Im Kids Mode ist es möglich, den Browser nach Vorlieben anzupassen. Viele verschiedene Designs und Farben stellt Microsoft zur Verfügung. Eine so farbenfrohe Umgebung soll besonders junge Kinder ansprechen.

Bing als Standardsuchmaschine

Der Kids Mode soll abseits der Whitelist weitere Features bieten. So wird standardmäßig die Suchmaschine Bing im strikten Safe-Search-Modus genutzt. Darüber wird nicht jungendfreier Inhalt herausgefiltert. Außerdem werden Webseitentracker geblockt, wenn möglich. Sobald der Browser geschlossen wird, entfernt Edge zudem sämtliche gespeicherten Cookies und andere Seiteninformationen. "Der Kids Mode wird keine personenbezogenen Daten im News Feed oder in anderen Microsoft-Diensten sammeln", schreibt das Unternehmen im Blog-Post.

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Der Kids Mode kann laut Microsoft auch auf einige Dienste zugreifen, die dem jeweiligen Admin-Konto zugewiesen sind. Das können etwa Programme wie Windows Defender Smartscreen sein. Das Tool blockt als gefährlich eingestufte Webseiten und heruntergeladene Dateien.

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