Browser: Microsoft Edge 86 macht den Internet-Explorer-Modus besser
Microsoft bringt die Version 86 des Edge-Browsers für den Beta-Channel(öffnet im neuen Fenster) heraus. Das ist eine Testphase kurz vor dem Release an die Öffentlichkeit. Edge 86.0.622.11 bringt Verbesserungen beim Internet-Explorer-Modus. Auch sollte sich der Browser besser als PDF-Reader eignen. Es sollte mit Edge 86 leichter werden, Legacy-Programme für den eigentlich veralteten, aber wohl noch immer genutzten Internet Explorer zu entwickeln.
Dazu bietet Edge ein Nutzerinterface, welches das Testen von Seiten im Internet-Explorer-Modus ermöglicht. Entwicklerteams können so sehen, wie sich ihre Webseiten mit dem veralteten Browser bedienen lassen. Sollte es damit Probleme geben, stellt Edge auch ein optionales Feedback-Hub zur Verfügung. Testgruppen können so direkt Anmerkungen an das zuständige Entwicklerteam senden – innerhalb des Browsers selbst oder per E-Mail. Aktiviert wird die Funktion über eine Gruppenrichtlinie.
Innerhalb von Edge wird auch der Downloadmanager angepasst. Es wird möglich sein, darüber künftig Dateien zu löschen, etwa wenn diese nicht mehr gebraucht werden oder die Speicherkapazität des Laufwerks nicht ausreicht. Diese Methode erspart Arbeitsschritte. Per Gruppenrichtlinie wird es in Unternehmen auch möglich sein, die Synchronisation von Firmenaccounts mit Azure Active Directory zu erzwingen. Auch können Kunden den Browser auf eine vorherige Version von Edge zurückspielen, sollte es innerhalb des Unternehmens Probleme mit der aktuellen Version geben.
PDF-Dateien mit Stift markieren
Edge 86 unterstützt Inhaltsverzeichnisse in PDF-Dateien. Außerdem soll das Scrollen durch Dokumente wesentlich flüssiger ablaufen als bisher. Alle PDF-Funktionen will Microsoft zudem auch auf mobilen Geräten mit Android oder iOS anbieten. Mit Hilfe eines Stifts – sofern verfügbar – können innerhalb des Browsers Textstellen per Highlighter markiert werden.
Sämtliche Neuerungen für Microsoft Edge stellt das Unternehmen in einem Supportdokument(öffnet im neuen Fenster) bereit. In den nächsten Wochen sollte der Browser dann final für alle zur Verfügung gestellt werden.
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