Abo
  • Services:

Browser: Microsoft deaktiviert SHA-1-Support in Edge

Microsoft blockiert bei seinen eigenen Browsern Internet Explorer 11 und Edge künftig SHA-1-Zertifikate. Das seit den Neunzigern existierende Verfahren gilt schon seit längerem als unsicher.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft Edge blockiert seit neuestem SHA-1-Zertifikate.
Microsoft Edge blockiert seit neuestem SHA-1-Zertifikate. (Bild: Microsoft)

Microsofts Browser Edge und dessen Vorgänger Internet Explorer 11, die in verschiedenen Windows-Versionen vorinstalliert sind, unterstützen keine Zertifikate mehr, die mit der Hashfunktion SHA-1 verifiziert werden. Das Unternehmen liefert laut einem Blogbeitrag seit dem 9. Mai 2017 entsprechende Updates aus, die so gesicherte HTTPS-Verbindungen als unsicher deklarieren und den Zugriff blockieren. SHA-1 gilt bereits seit dem Jahr 2005 als knackbar, wird jedoch teilweise weiterhin von Webseiten und Diensten, darunter auch Git, verwendet.

Microsoft ist spät dran

Stellenmarkt
  1. Wüstenrot Bausparkasse AG, Ludwigsburg
  2. EOS Holding GmbH & Co. KG, Hamburg

Sowohl Googles Browser Chrome als auch Mozillas Pendant Firefox geben bereits seit längerem eine Fehlerwarnung bei HTTPS-Verbindungen mit SHA-1-Zertifikaten aus. Microsoft reagiert mit seinem Update also relativ spät.

Neben dem automatischen Update von allen betroffenen Windows-Systemen, auf denen IE 11 und Edge laufen, darunter Windows 7, Windows 8, Windows 10, Windows Server 2008, 2012 und 2016, empfiehlt Microsoft Hostern blockierter Webseiten die Umstellung auf das Hash-Verfahren SHA-2 mit einer Bit-Tiefe von 256 oder 512 Bit. Dieses gilt gegen momentan verfügbare Rechenleistungen als ausreichend sicher.

In letzter Zeit war die unsichere Hashfunktion häufiger in den Medien negativ aufgefallen. Im Februar 2017 ist es etwa Wissenschaftlern der Universität Amsterdam in Zusammenarbeit mit Google gelungen, zwei unterschiedliche PDF-Dokumente aus demselben SHA-1-Hash zu erzeugen. Java-Besitzer Oracle hat seit April 2017 den MD5- und SHA-1-Support der verbreiteten Programmiersprache mit einem Patch eingestellt.

Allerdings ist SHA-1 trotz der nachgewiesenen Probleme nicht einfach zu knacken. Google hatte für seinen erfolgreichen Versuch immerhin 6.500 CPU-Jahre und 100 GPU-Jahre für die 160-Bit-Verschlüsselung gebraucht.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,99€
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Seelbreaker 15. Mai 2017

Ist dann ein Jahr die Lebenszeit einer CPU/gpu Generation und richtet man sich nach Intel...

AppRio 15. Mai 2017

Das sind IT-News...


Folgen Sie uns
       


Nokia 1 - Test

Das Nokia 1 ist HMD Globals günstigstes Android-Smartphone, wirklich Spaß macht die Nutzung uns allerdings nicht. Trotz Android Go weist das Gerät Leistungsschwächen auf.

Nokia 1 - Test Video aufrufen
Ryzen 5 2600X im Test: AMDs Desktop-Allrounder
Ryzen 5 2600X im Test
AMDs Desktop-Allrounder

Der Ryzen 5 2600X ist eine der besten sechskernigen CPUs am Markt. Für gut 200 Euro liefert er die gleiche Leistung wie der Core i5-8600K. Der AMD-Chip hat klare Vorteile bei Anwendungen, das Intel-Modell in Spielen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Golem.de-Livestream Wie gut ist AMDs Ryzen 2000?
  2. RAM-Overclocking getestet Auch Ryzen 2000 profitiert von schnellem Speicher
  3. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs

Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

Steam Link App ausprobiert: Games in 4K auf das Smartphone streamen
Steam Link App ausprobiert
Games in 4K auf das Smartphone streamen

Mit der Steam Link App lassen sich der Desktop und Spiele vom Computer auf Smartphones übertragen. Im Kurztest mit einem Windows-Desktop und einem Google Pixel 2 klappte das einwandfrei - sogar in 4K.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Valve Steam Spy steht nach Datenschutzänderungen vor dem Aus
  2. Insel Games Spielehersteller wegen Fake-Reviews von Steam ausgeschlossen
  3. Spieleportal Bitcoin ist Steam zu unbeständig und zu teuer

    •  /