Abo
  • Services:
Anzeige
Die Ransomware scannt Social-Media-Accounts und die Festplatte nach verwertbaren Informationen ab.
Die Ransomware scannt Social-Media-Accounts und die Festplatte nach verwertbaren Informationen ab. (Bild: Proofpoint)

Browser Locker: Ransomware späht Social-Media-Profile aus

Die Ransomware scannt Social-Media-Accounts und die Festplatte nach verwertbaren Informationen ab.
Die Ransomware scannt Social-Media-Accounts und die Festplatte nach verwertbaren Informationen ab. (Bild: Proofpoint)

Ein neue Ransomware durchsucht die Festplatten der Nutzer nach Hinweisen, um eine individuelle Erpressungsbotschaft zu generieren. Auch auf dem Gerät hinterlegte Social-Media-Profile werden genutzt, um Nutzer zur Zahlung zu bewegen.

Die Sicherheitsfirma Proofpoint hat eine neue Ransomware entdeckt, die vor dem Anzeigen der Erpresserbotschaft in sozialen Medien Informationen über die künftigen Opfer sammelt. Die Ransoc getaufte Software verschlüsselt anders als Locky nicht die Festplatte der Nutzer, sondern blendet über dem Desktop einen Sperrbildschirm mit Erpresserbotschaft ein, der die weitere Nutzung des PCs verhindert.

Anzeige

In der Botschaft werden die Nutzer aufgefordert, eine angebliche Gerichtsverhandlung durch einen Vergleich abzuwenden. Die dort aufgeführten Straftaten sollen individuell angepasst werden, teilweise werden dabei auf der Festplatte gefundenen Informationen, etwa .torrent-Dateien mit einbezogen. Etwas unglaubwürdig ist aber natürlich, dass Nutzer sich für 100 US-Dollar von einer Straftat wie dem Besitz von kinderpornographischem Material freikaufen können sollen.

Social Media-Accounts der Opfer werden gescannt

Die Entwickler der Ransomware drohen aber nicht nur mit der Veröffentlichung der Informationen, sondern scrapen Informationen von den Social-Media-Accounts der Opfer. Das kann dazu führen, dass Bilder von tatsächlichen Skype oder Linkedin-Kontakten eingeblendet werden. Hier soll ganz offensichtlich per Social-Engineering erreicht werden, dass die Opfer die Erpressersumme bezahlen.

Damit Nutzer den Sperrbildschirm nicht umgehen können, scannt die Applikation alle 100 Millisekunden nach Systemtools wie dem Task-Manager, Regedit oder Msconfig, mit denen erfahrene Anwender das Programm beenden könnten.

Ungewöhnlich ist, dass Zahlungen per Kreditkarte getätigt werden sollen. Damit sinkt zwar die Schwelle für unerfahrene Nutzer, um zu bezahlen. Gleichzeitig ist das Risiko für die Kriminellen deutlich höher, erwischt zu werden. Die Ransomware soll vor allem über Werbebanner auf Pornoseiten ausgeliefert werden.


eye home zur Startseite
TomEddy 27. Nov 2016

Hallo! Kann jemand mit ransomware aesir helfen. Ich habe schon versucht ShadowExplorer...

sofries 17. Nov 2016

Vor allem Porno- und Warezseiten und Streamingportale. Vor allem ohne Adblocker. Ganz...

hayabusa 16. Nov 2016

Psexec und Batch/ Power Shell :-)

unbuntu 16. Nov 2016

Aber blockieren wär ja wieder Raubmord am Autor, der sein Werk nur als Gesamtwerk inkl...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  2. .dotkomm GmbH, Köln-Ehren­feld
  3. Medion AG, Essen
  4. Universität Bielefeld, Bielefeld


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 27,99€
  3. 29,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Nintendo

    Interner Speicher von Switch offenbar schon jetzt zu klein

  2. Noch 100 Tage

    Unitymedia schaltet Analogfernsehen schrittweise ab

  3. Routerfreiheit

    Tagelange Störung bei Aktivierungsportal von Vodafone

  4. Denverton

    Intel plant Atom C3000 mit bis zu 16 Goldmont-CPU-Kernen

  5. Trotz Weiterbildung

    Arbeitslos als Fachinformatiker

  6. Klage gegen Steuernachzahlung

    Apple beruft sich auf europäische Grundrechte

  7. 3D Studio

    Nvidia spendiert Qt Hunderttausende Zeilen Code

  8. Horizon Zero Dawn im Test

    Abenteuer im Land der Maschinenmonster

  9. Qualcomm

    Snapdragon 210 bekommt Android-Things-Unterstützung

  10. New Radio

    Qualcomm lässt neues 5G-Air-Interface testen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
XPS 13 (9360) im Test: Wieder ein tolles Ultrabook von Dell
XPS 13 (9360) im Test
Wieder ein tolles Ultrabook von Dell
  1. Die Woche im Video Die Selbstzerstörungssequenz ist aktiviert
  2. XPS 13 Convertible im Hands on Dells 2-in-1 ist kompakter und kaum langsamer

Mechanische Tastatur Poker 3 im Test: "Kauf dir endlich Dämpfungsringe!"
Mechanische Tastatur Poker 3 im Test
"Kauf dir endlich Dämpfungsringe!"
  1. Patentantrag Apple denkt über Tastatur mit Siri-, Emoji- und Teilen-Taste nach
  2. Kanex Faltbare Bluetooth-Tastatur für mehrere Geräte gleichzeitig
  3. Surface Ergonomic Keyboard Microsofts Neuauflage der Mantarochen-Tastatur

Merkels NSA-Vernehmung: Die unerträgliche Uninformiertheit der Kanzlerin
Merkels NSA-Vernehmung
Die unerträgliche Uninformiertheit der Kanzlerin
  1. US-Präsident Zuck it, Trump!
  2. Begnadigung Danke, Chelsea Manning!
  3. Glasfaser Nun hängt die Kabel doch endlich auf!

  1. Re: wie kann das sein?

    devman | 17:31

  2. Re: Grungesetzwidrig

    David64Bit | 17:30

  3. Re: USB-Festplatten / microSDXC 200GB -> 80¤

    F4yt | 17:29

  4. Re: Guter Artikel! Auch für Win-Fans

    Oktavian | 17:29

  5. "Recht auf eine gute Verwaltung"

    miauwww | 17:29


  1. 16:18

  2. 15:53

  3. 15:29

  4. 15:00

  5. 14:45

  6. 14:13

  7. 14:12

  8. 14:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel