Abo
  • Services:

Browser: Google veröffentlicht Chrome für Android

Google hat seinen Desktopbrowser Chrome auf Android portiert und eine Beta von Chrome für Android 4.0 veröffentlicht. Im Vergleich zum aktuellen Android-Browser soll Chrome schneller sein, mehr Funktionen bieten und Entwicklern das Leben erleichtern.

Artikel veröffentlicht am ,
Chrome für Android
Chrome für Android (Bild: Google)

Lange hat sich Google mit der Portierung von Chrome auf Android Zeit gelassen. Zwar basiert auch der Android-Browser auf der Webkit-Engine und nutzt mittlerweile auch Chromes Javascript-Engine V8, dennoch fehlen ihm diverse Funktionen, die Chrome normalerweise bietet. Der neue mobile Browser steht ab sofort in einer Betaversion nur für Android 4.0 zum Download bereit. Damit kann Chrome für Android derzeit nur von sehr wenigen Besitzern eines Android-Gerätes verwendet werden. Denn bisher läuft gerade mal 1 Prozent der Android-Geräte mit Android 4.0.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe
  2. Robert Bosch GmbH, Hildesheim

Google verspricht schnelles Scrollen durch Webseiten und setzt auf Hardwarebeschleunigung. Bei der Suche werden die relevanten Ergebnisse bereits im Hintergrund geladen, noch bevor der Nutzer sie anklickt. Die Eingabe von Suchanfragen und URLs erfolgt wie bei der Desktopversion über die Omnibox.

Wie auf dem Desktop bietet auch die mobile Version von Chrome einen Inkognito-Modus und abgestufte Datenschutzeinstellungen.

Allerdings gibt es auch Unterschiede zur Desktopversion, schließlich stellen mobile Geräte mit kleinen Displays und Touchscreen andere Herausforderungen als ein Desktop-PC. Mit einem Wisch kann von einem Tab zum nächsten gewechselt werden. Die Tabs verhalten sich dabei ähnlich wie ein Stapel Spielkarten. Spezielle Tabs können auch gezielt aus dem Stapel ausgewählt werden.

Beliebig viele Tabs

Google kann so unbegrenzt viele Tabs auf einem Smartphone-Display oder einem Tablet unterbringen. Tabs, die nicht sichtbar sind, werden angehalten, so dass die Akkulaufzeit nicht unnötig verringert wird.

Link-Preview soll es einfacher machen, den richtigen Link mit dem Finger zu treffen. Dazu werden Links vergrößert.

Wer sich mit einem Google-Account bei Chrome anmeldet, kann den mobilen Browser mit seinem Desktop synchronisieren. So erscheinen auf dem Desktop offene Tabs genau wie auf dem Smartphone oder Tablet. Und auf dem Desktop besuchte Seiten werden auch unterwegs bei der automatischen Vervollständigung von URLs berücksichtigt. Natürlich werden auch Bookmarks angeglichen.

Vorteile für Entwickler

Für Entwickler bietet Chrome für Android große Vorteile im Vergleich zum Android-Browser. Die mobile Version von Chrome unterstützt die gleichen HTML5-Funktionen wie die Desktopvariante, so dass Webseiten und Webapps, die in Chrome laufen, auch auf Smartphones und Tablets genutzt werden können.

Des Weiteren funktionieren auch die mit Chrome ausgelieferten Entwicklerwerkzeuge. So kann eine Webapplikation, die auf dem Smartphone läuft, ihre Debug-Ausgaben an den Desktop senden, wo sie in der gleichen Form aufbereitet werden, wie Entwickler es von Chrome gewohnt sind. Das Debuggen von Webapplikationen für Android ist deutlich schwieriger.

Download im Android Market

Chrome kann im Android Market für Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich heruntergeladen werden und funktioniert sowohl auf Smartphones als auch auf Tablets. Ob und wann Chrome den bisher genutzten Android-Browser ersetzen soll, sagt Google noch nicht.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 39,99€
  2. 64,99€
  3. 69,99€
  4. 24,99€

gollumm 08. Feb 2012

Was ist denn das? :)

Dragos 08. Feb 2012

nagut muss ich nochmal die mobil version probieren, vielleicht klappt es ja mittlerweile

neocron 08. Feb 2012

nicht, dass nicht voellig klar wird, dass genau diese Aussage unter dem einen beitrag...

Dragos 08. Feb 2012

Was AndyMt meint ist, das du durch die HOST datei statt auf meineBank.de zum beispiel...

anonym 07. Feb 2012

das ist zwar ganz nett, dass das nun auch bei chrome funktioniert, aber umständlich ist...


Folgen Sie uns
       


Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live

Nach der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten sprach sich am Mittwoch in Brüssel auch der Rechtsausschuss des Europaparlaments für ein Recht aus, das die digitale Nutzung von Pressepublikation durch Informationsdienste zustimmungspflichtig macht. Ein Uploadfilter, der das Hochladen urheberrechtlich geschützter Inhalte verhindern soll, wurde ebenfalls auf den Weg gebracht. Doch was bedeutet diese Entscheidung am Ende für den Nutzer? Und wer verfolgt eigentlich welche Interessen in der Debatte?

Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live Video aufrufen
Cruijff Arena: Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus
Cruijff Arena
Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus

Die Johann-Cruijff-Arena in Amsterdam ist weltweit das erste Stadion, das seine Energieversorgung mit einem Speichersystem sichert, das aus Akkus von Elektroautos besteht. Der englische Sänger Ed Sheeran hat mit dem darin gespeichertem Solarstrom schon seine Gitarre verstärkt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Energiewende Warum die Bundesregierung ihre Versprechen nicht hält
  2. Max Bögl Wind Das höchste Windrad steht bei Stuttgart

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

    •  /